2021: Massiver Anstieg der Asylgesuche

Allerlei 2021: Massiver Anstieg der Asylgesuche - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Mit 1,5 Asylgesuchen pro 1000 Einwohner liegt die Schweiz weiterhin über dem europäischen Mittel. Bild Pixabay

MIGRATIONSPOLITIK AUF DEM PRÜFSTAND
Gegenüber 2020 und «im Schatten der Corona-Pandemie» stieg die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz um satte 35,2 Prozent an.
Mitte Februar veröffentlichte das Staatssekretariat für Migration die Asylstatistik 2021. Daraus geht hervor, dass letztes Jahr 14928 Asylgesuche gestellt wurden. Das sind 3887 Gesuche mehr als 2020 und bedeutet eine satte Steigerung um 35,2 Prozent.

Über dem europäischen Mittel

Mit 1,5 Asylgesuchen pro 1000 Einwohner liegt die Schweiz weiterhin über dem europäischen Mittel. 20,6 Prozent aller Asylgesuche stammten aus ­Afghanistan. 15,6 Prozent aus dem NATO-Staat Türkei.

Als Meilenstein zur Verhinderung einer 10-Millionen-Schweiz gilt die vom Volk angenommene eigene Steuerung der Zuwanderung. In dieser Legislatur konnte unter der Führung der SVP der sehr schädliche UNO-Migrationspakt sistiert werden. Er hätte eine weltweite Personenfreizügigkeit mit sich gebracht. Die Gefahr ist allerdings nur vorläufig gebannt. Das Parlament wartet lediglich einen Bericht über den Status der Rechte von Migranten ab.

Fragwürdiger Flüchtlingsbegriff

Es ist von grosser Bedeutung, dass der aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammende Flüchtlingsbegriff neu definiert werden muss, um dem ­Missbrauch des Asylrechts entgegenzutreten. Es darf nicht sein, dass angeblich an Leib und Leben bedrohte Personen durch mehrere sichere Drittstaaten reisen, um in der Schweiz ans gut ausgebaute Sozialwesen zu gelangen. Gleichzeitig muss aber auch die Erweiterung des Flüchtlingsbegriffs gestoppt werden: Beispielsweise das Bezeichnen des Klimawandels als Flüchtlingsgrund. Es bleibt viel zu tun …

25. Februar 2022 SVP Kanton Zürich