«An vielen Schulen werden die Grundwerte der Schweiz nicht mehr vertreten.»

News «An vielen Schulen werden die Grundwerte der Schweiz nicht mehr vertreten.» - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Nimmt politisch kein Blatt vor den Mund, auch wenn Lehrkräfte oft die Stirn über ihre bürgerliche Position runzeln: Carla Anaba Olinga.

INTERVIEW MIT CARLA ANABA OLINGA, MITGLIED JUNGE SVP
Vierzehn Lenze und schon mit Vollgas politisch engagiert. Carla Anaba Olinga aus Dietikon spricht Klartext, warum sie der Jungen SVP angehört. Für die Sekundarschülerin ist es die Partei, die sich wirklich für das Wohl der Schweiz einsetzt.

Du bist eindeutig schon in jungen Jahren politisch aktiv. Hattest Du so etwas wie ein «Erweckungserlebnis»? Ein Erweckungserlebnis hatte ich nicht. Ich wurde auf politische Probleme in der Schweiz aufmerksam und fing an, mich zu interessieren. Da ich eine Partei gesucht habe, die solche Probleme regeln will, stiess ich auf die SVP. Warum schlägt Dein Herz bürgerlich? Die SVP ist die Partei, die sich für das Wohl der Schweiz einsetzt Auch ist mir die hohe Kriminalität in der Schweiz bewusst. Doch keine Partei ausser der SVP setzt sich wirklich für die Sicherheit der Bevölkerung ein. Wenn Lehrer offen dazu stehen, dass sie das Gedankengut der SVP teilen, bläst ihnen oft ein steifer Wind entgegen. Wie ist das bei Dir als Sekundarschülerin?  Ich habe viele schlechte Erfahrungen mit Lehrern gemacht, was die SVP anging. Mir wurde vorgeworfen, die SVP sei eine rassistische Partei mit reichen Leuten, die nur auf ihre Gemeinschaft achten, obwohl die SVP sich für das Wohl des Volkes einsetzt. Meine Mitschüler reagieren oft gleich wie die Lehrer. Welches sind aus Deiner Sicht die grössten Baustellen auf nationaler Ebene, denen sich die Schweiz widmen sollte?  Die Schweiz braucht oft lange, bis sie ein Gesetz zustande bringt. Dies sollte, wenn möglich, beschleunigt werden. Auch sollte man auf nationaler Ebene versuchen, die zahlreichen, hohen Straftaten zu vermindern. Und kantonal? Die politische Bildung erachte ich in manchen Kantonen als mangelhaft, obwohl Politik unseren Alltag bestimmt. Ich stelle fest: An vielen Schulen werden die Grundwerte der Schweiz nicht mehr vertreten. Inwiefern siehst Du Potenzial, um mit SVP-Themen noch mehr Junge anzusprechen? Wir haben eindeutig Potenzial. Gut nutzen können wir es m. E. vor allem da, wo unsere Partei schon thematisch stark bzw. stark vertreten ist. Ich denke, dass man dort geschickt werben sollte. Es ist eine Frage der Kommunikation und wie wir uns präsentieren. Wenn uns das gelingt, ist es eine Frage der Zeit, bis wir mehr Junge ansprechen werden. Wo stehst Du in Deiner Ausbildung und wie siehst Du Deine berufliche sowie politische Zukunft? Ich bin in der zweiten Sekundarstufe mit Niveau A und auf Lehrstellensuche. Für meine berufliche Zukunft möchte ich entweder eine KV-Lehre mit Berufsmatura abschliessen oder, falls mir die Aufnahmeprüfung ans Gymnasium gelingt, möchte ich Politikwissenschaften studieren. In der Politik würde ich gerne Schritt für Schritt vorankommen. Zuerst als Gemeinderätin und dann, wenn ich es schaffe, in den Kantonsrat gehen. Mein grösseres Ziel wäre der Nationalrat.

27. Januar 2021 SVP Kanton Zürich