Aussenpolitisches Desaster des Westens

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Afghanistan: Massenweise Migranten in die Schweiz holen?

rw. Der Machtantritt der Taliban in Kabul zeigt in erster Linie das Versagen des Westens. Deutschland will offenbar 5 Millionen Afghanen aufnehmen. Und die schweizerischen Grünen wollen nun  «einfach so» 10 000 nicht integrationsfähige Menschen in die Schweiz holen.

Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. Dieser Satz eines deutschen Verteidigungsministers wurde zum geflügelten Wort für die Mission der Bundeswehr in Afghanistan. Diese ist gescheitert. Aber der Hindukusch wird jetzt nach Westeuropa geholt. Und nach dem Willen der Grünen soll die Schweiz 10 000 afghanische «Flüchtlinge» aufnehmen.

Versagen der Afghanistan-Mission
Der Machtantritt der Taliban in Kabul zeigt in erster Linie das Versagen des Westens. Deutschland will offenbar 5 Millionen Afghanen aufnehmen. Afghanen mit unberechtigten Hoffnungen werden zur Flucht nach Deutschland motiviert. Deutschland tritt also trotz grosser Probleme mit Zuwandererkriminalität und -arbeitslosigkeit die nächste Migrationswelle los. Offene Grenzen für alle Afghanen sind falsch. Die Regierungen müssen jetzt dafür sorgen, dass die Grenzen geschützt und Migranten ohne Einreiselegitimation abgewiesen werden.

Gefährliche Willkommenspolitik
Und die schweizerischen Grünen wollen nun «einfach so» 10 000 nicht integrierungsfähige Menschen in die Schweiz holen. Sobald sie in der Schweiz seien, müsse die Schweiz ihnen einen sicheren Aufenthaltsstatus garantieren – ebenso gelte dies für die afghanischen Staatsangehörigen, die bereits in der Schweiz leben würden. Das ist die unrealistische, gefährliche und immerwährende teure Willkommenspolitik der Grünen.
Besser wäre es, wenn die aus Afghanistan fliehenden Menschen in der Region und damit im selben Kulturkreis bleiben. So haben Turkmenistan und Usbekistan bislang nur ganz wenige aufgenommen.

Lückenloser Grenzschutz
Der Bundesrat hatte immerhin beschlossen, dass die Schweiz vorerst keine afghanischen Kontingentsflüchtlinge aufnimmt. Auch die Vergabe von humanitären Visa sollte vorerst nicht erleichtert werden. Die einzig wirksame Vorkehrung, die man gegen Massenmigration treffen kann, ist lückenloser Grenzschutz und die konsequente Abweisung aller Migranten ohne Einreiseerlaubnis.

9. September 2021 Reinhard Wegelin