Bürgerliche Stimme im Stadtrat stärken

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René Truninger (links) und Daniel Huber sind die Richtigen, um die SVP als grösste Partei im Stadtrat von Illnau-Effretikon zu vertreten.

ILLNAU-EFFRETIKON
Mit Daniel Huber und René Truninger bewerben sich zwei SVP-Persönlichkeiten mit attraktivem Profil für die Exekutive bzw. fürs Stadtpräsidium. Sie steigen mit stichhaltigen Argumenten für eine ergebnisorientierte bürgerliche Politik in die heisse Wahlkampfphase.

Wie verlief der Vorwahlkampf?

René Truninger: Um die linkslastigen Entscheide des Stadtparlamentes zu korrigieren, hat die bürgerliche Seite im Stadtparlament bereits zum zweiten Mal ein Referendum ergriffen und auch klar gewonnen. Womit klar ersichtlich wird, dass die bürgerliche Seite im Stadtrat untervertreten ist. Um die ganze Bevölkerung abzubilden, muss auch die SVP als grösste Partei im Stadtrat Einsitz haben.

Daniel Huber: Die Vorbereitungen laufen seit Monaten auf Hochtouren, gestalten sich aber unter den gegebenen Umständen (Corona) schwierig. Trotzdem haben wir soweit vieles (Fotos, Plakate, Flyer etc.) vorbereitet. Als Wahlkampf- Einstieg haben wir mit einem Überraschungs-Neujahres-Plakat unsere Namen ins Spiel gebracht und damit die Wählerinnen und Wähler der Stadt Illnau-Effretikon auf eine sympathische Art auf uns aufmerksam gemacht.

Worauf setzt Ihr, um möglichst weit über die SVP-Basis hinaus zu mobilisieren?

René Truninger: Da Daniel Huber einen sehr grossen Bekanntheitsgrad in Illnau-Effretikon hat und ich als Kantonsrat politisch stark vernetzt bin, bestreiten wir den Wahlkampf als Team und arbeiten sehr intensiv zusammen, um unsere Wahlchancen zu erhöhen und um möglichst viele Wählerinnen und Wähler zu erreichen.

Daniel Huber: Um möglichst viele bürgerlich denkende Wähler zu erreichen, gründeten wir ein überparteiliches Komitee, in welchem zahlreiche Unterstützer aus Politik, Wirtschaft, aber auch Privatpersonen vertreten sind.

Ein wichtiges Thema sind die wieder- kommend hohen Summen – über 20 Millionen Franken – die Illnau-Effretikon aus dem Finanzausgleich erhält. Welche Massnahmen können hier zu einer Zügelung beitragen?

René Truninger: Als bürgerlicher Stadtparlamentarier setze ich mich seit Jahren für einen tiefen Steuerfuss und damit für eine tiefe Steuerbelastung für KMU und Privatpersonen ein. Auf der Ausgabenseite versuchen wir auf Wunsch- und Luxusbeschaffungen zu verzichten, um damit das stetige Ansteigen der Ausgaben zu bremsen.

Mit Blick auf motorisierten Individualverkehr präsentiert sich die Lage ähnlich wie in den Grossstädten Winterthur und Zürich: Autobashing, wohin das Auge reicht. Wo setzt Ihr den Hebel an, um das zu ändern?

Daniel Huber: Da aus ideologischen Gründen die Verkehrsteilnehmer nicht mehr gleich behandelt werden, setzen wir uns gegen die Diskriminierung des MIV und damit für die Autofahrer ein. Aber auch der vom Stadtrat budgetierte Bussenterror muss gestoppt werden!

René Truninger: Eine vernünftige Verkehrspolitik setzt sich ausgeglichen für alle Verkehrsteilnehmer ein, damit niemand diskriminiert wird. Mit diversen Vorstössen im Stadtparlament haben wir für mehr Parkplätze im Zentrum gesorgt und wir werden natürlich auch zukünftig gegen Verkehrsbehinderungen wie Tempo 30-Zonen auf Hauptstrassen kämpfen.

Im Zentrum ist bauliche Verdichtung angesagt. Nach welchen Kriterien soll sie erfolgen, um städtebaulich ein ansprechendes Resultat zu erreichen?

Daniel Huber: Durch die hohe Zuwanderung sind wir gezwungen, mehr Wohnraum zu schaffen, indem baulich verdichtet wird. Da die Entwicklung des Zentrums von Effretikon voll im Gange ist, richten wir das Augenmerk auf gute Bedingungen für die Gewerbetreibenden, Parkplätze etc.

Bald beginnt die heisse Wahlkampfphase. Welches sind für Euch die wichtigsten Kanäle und Plattformen?

René Truninger: Unser Ziel war es, möglichst bevölkerungsnahe Veranstaltungen zu organisieren. Doch wie wir alle wissen, machte uns Corona leider einen Strich durch die Rechnung. Somit setzen wir verstärkt auf Plakate, Inserate und Social Media.

Daniel Huber: Als Plakatierungsverantwortlicher der Ortssektion will ich am Strassenrand einen möglichst guten Werbeeffekt mit Hohlkammerplakaten und Bannern auf Baustellengittern erzielen. Diese Stärke unserer Partei, welche weitaus am meisten Plakatierungsmöglichkeiten besitzt, müssen wir gut nutzen.

Wer neu in den Stadtrat gewählt wird, hat zwar keine Wahl. Gleichwohl die Frage: Welches Ressort würde Euch am meisten interessieren?

René Truninger: Als Stadtpräsident-Kandidat will ich Verantwortung übernehmen und die Geschicke der Stadt leiten, womit klar ist, dass mein Ziel das Ressort Präsidiales ist.

 

6. Januar 2022 SVP Kanton Zürich