Corona-Mutation in der Bürokratie

News Corona-Mutation in der Bürokratie - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Bürokratie zwischen Arroganz und Anmassung: Bern hat in Brüssel durch Erfahrung gelernt, wie man die eigene Bevölkerung drangsaliert und auch wegen Corona einschüchtert. Ein unerschrockenes Auftreten in Brüssel wäre stattdessen anzustreben.

AUSBRUCH DER TYRANNIS
Die machtpolitischen, arroganten Allüren des Vertragsdiktates aus Brüssel haben in Bundesbern offenbar Schule gemacht: Dies zeigt sich in den bürgerfeindlichen Anmassungen mit der Corona-Peitsche in den Händen der Bürokraten in Bern. Entsteht ein Staat im Staat?

So zeigt sich kürzlich Bundesbern mit Schnellschüssen in den Ofen angesichts von Corona bürgerfeindlich und autoritär. Kaum waren in einigen Ländern vereinzelte Omikron-Fälle aufgetreten, setzte das BAG diese innert Stunden auf die Quarantäneliste, und zwar auch für Geimpfte und Genesene: all dies unter Ignoranz der gravierenden Folgen für die «Eingelochten».

Zwar wurde das Amt von der Regierung für diesen Irrwitz zurückgepfiffen, doch der verunsichernde PCR-Test blieb, sofern man nicht aus einer Grenzregion einreist.

Überall, selbst beim eher rigiden nördlichen Nachbarn, bedeutet das Plus hinter 2G, dass ein Booster den Test ersetzt. Ausser bei der Einreise in die Schweiz. Da ist Bundesbern dermassen repressiv, dass man die Motivation zum Impfen ruiniert: Wenn immer auch für dreifach Geimpfte ein Test fällig wird, sind diese dem Risiko eines falsch positiven Tests ausgeliefert und werden «eingelocht». Solche Folgen werden in Bern schöngeredet.

Online-Diktatur beim Bund

Der Verweis im BAG auf Zuständigkeiten beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit macht alles noch schlimmer: Denn hier schlägt mit einer Kommunikations- Verweigerung – auf Nachfassen hin mit Fragen des gesunden Menschenverstandes – den Hartnäckigen ein abweisender, autoritärer Zug entgegen.

So wird, auch wer mit dem Auto einreist, gezwungen (Frist 48 Stunden) ein Formular online auszufüllen, da man, anders als in der Bahn, nicht willens ist, dieses am Zoll bereitzuhalten (Bussen sind einträglicher als ein Dienst am Steuerzahler). Der Zwang gilt auch für den mit seiner Fehlerquote in positiver (Haus- und Hotel-Arrest) wie auch in negativer (Scheinsicherheit) Hinsicht fragwürdigen Test.

Totalitärer Drall

Unter dieser Online-Diktatur bei der Zolldirektion führen – angesichts unbefriedigender Antworten – die präzisierenden Fragen nach der Art der Kontrolle, ob Reisende allenfalls ausserhalb der Grenzregionen waren, zum erwähnten Abbruch der Kommunikation. Aus «einsatztaktischen Gründen» wird eine Antwort verweigert, so auch an der Grenze selbst. Wird also das Gepäck nach Quittungen durchwühlt, das Navisystem nach gefahrenen Routen durchsucht, werden Handydaten ausspioniert, wird der Einsatz von Kreditkarten nachverfolgt?

Die Verweigerung der Antwort zur denkbaren Überwachung von Reisenden führt die Vermutung zum dringenden Verdacht, dass eine digitale Überwachung der Bürger drohen könnte: Lassen so bald chinesische Zustände grüssen? Das Totalitäre wird am Zoll in Konstanz noch bejaht: «Das sei auch gut und nötig.»

«Dann müssen Sie in der Schweiz bleiben, heisst das Trostpflaster – auf dem überteuerten Schweizer Pflaster. Für wen ist die durch Steuerzahler finanzierte Grenzsicherheit da – für uns oder als Helfer für ausländische Profiteure, zu denen auch globale Firmen mit ihren teilweise mehrfach übersetzten Schweiz-Zuschlägen gehören?

Bummeln und Drangsalieren

Dieses unnütze, arrogante Verhalten steht im Gegensatz zu effektiv wirkenden Eindämmungen. Da verbummelte Bern – das BAG (lies: Bundesamt für Quarantäne), Impfkommission und Swissmedic scheinen verflochten zu sein – schon früher die Impfungen; dann bockte man zu lange mit dem sturen Pochen auf der 6-Monate-Regel für die dringend notwendige Auffrischungsimpfung; auch bei den Kindern, die eine dynamische Verbreitungsquelle sein können, trödelte Verwaltungsbern. Um sich angesichts vieler Fehlleistungen gegen weitere Kritik auf Kosten anderer zu immunisieren, greifen hochbezahle Bürokraten durch und lochen Bürger in quälenden und wirtschaftlich schädlichen, und – wie früher beschrieben – in sinnlosen Quarantänen ein: So ist es leicht für hochbezahlte Beamte, sich auf Kosten der Bürger abzusichern.

Lobbys zulasten der Freiheit der Bürger

Verwiesen wird auch immer wieder auf die Politik, die verantwortlich sei. Diese sieht sich den verschiedenen, epidemisch ignoranten Lobbys ausgesetzt: Auch «Schweiz Tourismus» buhlt – wie schon beim Reinfall vor einem Jahr mit der britischen Variante – erneut um die Briten. Seilbahnen würden nur zu siebzig Prozent ausgelastet, heisst es beschwichtigend. Auch wenn man sich damit nicht mehr gerade auf den Füssen herumsteht, wer will in Eigenverantwortung wie eine Sardine in eine Gondel?

Den Gipfel der Augenwischerei leisten sich die Lobbyisten der «Bar- und Clubkommission». Ich habe da, ohne reinzugehen, beobachtet, wie lax das mit den Massnahmen gehandhabt werden kann. Doch behauptet wird, es seien nur 0,5 Prozent der Ansteckungen im Club erfolgt, eine These, die auf hoher kantonsärztlicher Ebene gestützt wird, weil sich im Contact Tracing nur ein Prozent der Ansteckungen über diesen Weg in Clubs, Bars und Discos nachweisen lasse. Doch bei einer Dunkelziffer von fünfzig Prozent und mehr hat diese Empirie völlig versagt: Wer gibt schon zu, sich das Virus im Geschrei eines Clubs geholt zu haben, vor allem bei mangelhaften Kontrollen?

Werden auch vorbildlich Geimpfte drangsaliert, untergräbt man die Motivation zur Impfung als Gipfel der Kurzsichtigkeit: Wir wären dann bei einer Amts-Tyrannei als Selbstzweck, bei einem Staat im Staat angekommen.

6. Januar 2022 Bernhard im Oberdorf