Der ganz alltägliche Wahnsinn

Fadegrad Nimmersatt - Onlinebote SVP des Kantons Zürich 1

Aus der Stadt Zürich ist man sich mittlerweile einiges gewohnt an links-grünem Unsinn: Gratis-Menstruationsutensilien für Schülerinnen, einen Fantasie-Ausweis für illegale Ausländer oder starre Sprachvorschriften zum richtigen «Gendern». Dies nur ein paar Müsterchen für die ideologischen Verirrungen der links-grünen Gemeinderatsmehrheit in der Stadt Zürich. Wer allerdings glaubt, Zürich sei damit die Gutmenschen-Vorreiterin der Schweiz, der sollte sein Augenmerk mal ein paar hundert Kilometer gen Westen richten: In der Stadt Genf lacht man nämlich nur über die hinterwäldlerischen Zürcher. In Genf hält man sich nicht mit Petitessen auf, in Genf wird mit der ganz grossen Sozi-Kelle angerichtet.

Beispiele gefällig? Ab 2025 sollen kommerzielle Werbeplakate auf öffentlichem Grund verboten werden, so will es die linke Mehrheit im Stadtparlament. Werbung wirbt für Produkte, mit denen jemand Geldverdienen will; und weil Geld verdienen böse ist, muss die Werbung verboten werden, so die verquere Logik der Kapitalismusabschaffer*innen am Lac Léman. A propos «*innen»: Eine weitere, vom Genfer Gemeinderat überwiesene Motion fordert einen städtischen Ausweis nur für Frauen, damit diese einen 20-Prozent-Rabatt auf öffentliche Dienstleistungen wie Museumsbesuche oder Badi-Eintritte erhalten. Schliesslich verdienen Männer angeblich ungerechtfertigterweise mehr als Frauen, weshalb es eine solche Frauen-Rabattkarte als Ausgleich für erlittenes Unrecht braucht. Die Frage sei erlaubt: Werden damit nicht auch Trans*Menschen, Non-Binäre und Gender-Fluide diskriminiert?

Endgültig schiesst die Genfer Politik den Vogel aber mit ihrer jüngsten «Genevoiserie» ab: Mit Steuergeldern wird eine Propagandakampagne von Extinction Rebellion mitfinanziert. Sie lesen richtig, Extinction Rebellion. Diejenige Organisation also, die immer wieder mit radikalen und illegalen Klimaschutz-Aktionen auf sich aufmerksam macht und deren Aktivisten in jedem rechtsstaatlich organisierten Gemeinwesen vor dem Richter landen sollten, wird in Genf vom Staat unterstützt. Sowas kann man sich nicht ausdenken.

Die Beispiele zeigen: Dem ganz alltäglichen Sozi-Wahnsinn sind keine Grenzen gesetzt – und offenbar hat das rot-grüne Zürich diesbezüglich noch reichlich «Luft nach oben». Wenn Sie also meinen, als bürgerliche Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher ginge es Ihnen schlecht, halten Sie einen Moment inne und denken Sie an das harte Schicksal, das unsere Genfer Freundinnen und Freunde in ihrer schönen Stadt erdulden müssen. Dass es bei uns nicht auch so weit kommt – dafür setzt sich die SVP Tag für Tag ein. Versprochen.

 

 

17. Juni 2022 Ueli Bamert