Derzeit ausschliesslich Staatssekretärinnen – dank SP-Alt-Bundesrätin

Gesellschaft Derzeit ausschliesslich Staatssekretärinnen – dank SP-Alt-Bundesrätin - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Vom einen Extrem ins andere? An der Spitze der Staatssekretariate steht einstweilen kein einziger Mann.         Bild Pixabay

BRACHIAL MATRIARCHALISCH?
«Le Matin Dimanche» war es am letzten Wochenende einen Artikel wert. Das Blatt frohlockte, in der Bundesverwaltung seien derzeit alle Staatssekretariate in weiblicher Hand.

ta. Man stelle sich den Medienhype vor, wenn es umgekehrt wäre. Durchmischung? Chancengleichheit und Vorreiterrolle der Öffentlichen Hand? Fehlanzeige. Die zweifelhaften, exklusiv Frauen vorbehaltenen Früchte im ho­hen Staatsdienst gehen auf Alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey (SP) zurück. 2005 entschied die Genferin, Frauenkandidaturen im sogenannten Concours diplomatique zu bevorzugen. Zwar habe es zunächst Kritik gegeben. Aber die für die Laufbahn ausgewählten Frauen hätten bewiesen, dass sie ihren Aufgaben gewachsen seien, und der Zorn habe sich gelegt.

SMI-Firmen schon fast 20 Prozent

Am gleichen Sonntag beugte sich eines der Deutschschweizer Blätter über die Frauenquote auf der Teppichetage in börsenkotierten Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden. Sie soll gemäss Vorgaben des Bundes bis 2031 mindestens 20 Prozent erreichen. Aktuell kommen die SMI-Firmen von ABB bis Zürich Versicherung immerhin schon auf 19 Prozent. Für den Journalisten Peter Burkhardt offenbar zu wenig. Er moniert: «Nein, die Schweiz ist keine Vorreiterin bei der Gleichstellung von Frau und Mann im Wirtschafts- und Arbeitsleben.» Man darf mit Fug und Recht ergänzen, dass die Defizite in gewissen Bereichen des Staates hier besonders ausgeprägt sind.

 

4. Februar 2022 SVP Kanton Zürich