Die Auferstehung des Fleisches

Allerlei Die Auferstehung des Fleisches - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Bild Pixabay

Allerlei
Die Fleischbranche meldet Rekordzahlen. Der Fleischabsatz stieg im Detailhandel um fast 12 Prozent.

2020 wurden schweizweit rund 5600 Tonnen mehr Fleisch konsumiert als im Jahr davor, wie der Vermarktungsverband Proviande kürzlich bekannt gab. Einen Boom erlebten vor allem Geflügel und Schweinefleisch. Weniger gefragt war Kalbfleisch. Dies hat vor allem mit der Corona-Krise zu tun. Die Restaurants hatten geschlossen. Über fünf Milliarden Franken gaben die Schweizer letztes Jahr für Wurst- und Fleischwaren aus. Das entspricht einem Plus von 13,7 Prozent gegenüber 2019. Diese beeindruckenden Zahlen zeigen deutlich. Der Veganismus kann warten. Fleisch kochten und assen in diesem ausserordentlichen Corona-Jahr Herr und Frau Schweizer vermehrt in den eigenen vier Wänden. So nach dem Motto: Bleiben Sie zu Hause und essen Fleisch! Das Konsumverhalten von Schweizerin und Schweizer erteilt auch jenen meist linken Kritikern eine deutliche Absage. Die versuchen auf irgendwelche Art, einen Zusammenhang von Fleischverzehr und der Corona-Epidemie herbeizureden. Die schwierigeren Lebensumstände während der Pandemie haben auch viele Metzgereien auf neue Ideen gebracht. So wurde manchenorts der Hauslieferdienst massiv ausgebaut. Damit konnten auch neue Kunden gewonnen werden. Dies zeigt, dass man trotz geschlossener Beizen nicht auf den Fleischverzehr verzichten mag. So ganz nach dem Motto: Fleischeslust statt Lockdown-Frust! Selbstverständlich soll jeder essen, was er will. Der erhobene Zeigefinger ist nirgends angebracht. Aber das ewige Moralisieren, zum Beispiel, dass uns der Fleischkonsum erst zu Corona gebracht hat, haben viele Menschen satt. Sie wollen selbst bestimmen, wie sie ihr Leben gestalten. Ob mit oder ohne Fleisch – alles zu seiner Zeit!

 

5. April 2021 SVP Kanton Zürich