Die neue Kulturrevolution

Allerlei Die neue Kulturrevolution - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Die Kultur der Indianer versetzt bis heute Kinder in Faszination. Die «Woke»-Kultur hingegen hat bisher nur Schaden angerichtet. Bild: Pixabay

AUSLÖSCHUNG DER EIGENEN IDENTITÄT
Es ist eine stille Kulturrevolution wie in Maos China im Gange. Die eigene Kultur wird zunehmend ausgelöscht. Die eigene Identität wird zugunsten eines identitätslosen sozialistischen Einheitsbreis geopfert. Auch in der Schweiz.

Wegen «kolonialistischen und rassistischen Stereotypen» hat der Verlag «Ravensburger Kinderbücher» das Buch «Der junge Häuptling Winnetou» zurückgezogen.

Alles gegendert

In der gegenderten Medienmitteilung heisst es weiter: «Unsere Redakteur*innen beschäftigen sich intensiv mit Themen wie Diversität oder kultureller Aneignung.» In der Begründung heisst es weiter: «Die Kolleg*innen diskutieren die Folgen für das künftige Programm und überarbeiten Titel für Titel unser bestehendes Sortiment. Dabei ziehen sie auch externe Fachberater zu Rate oder setzen Sensitivity Readerein, die unsere Titel kritisch auf den richtigen Umgang mit sensiblen Themen prüfen.» Laut der Publizistin Birgit Kelle zünden Verlage «in der modernen Form der Bücherverbrennung » ihr Repertoire gleich selbst an.

Verfassungen sind Makulatur

Was hier wie ein Mahlstrom über uns hereinbricht, ist die radikale Ausrottung jeglicher Tradition. Eine kleine Minderheit will uns ihr eigenartiges Weltbild gewaltsam in unsere Köpfe hauen. Unsere ach so wertebehafteten westlichen Staaten zeigen, dass ihre Verfassungen nur noch Makulatur sind. Viele Medien helfen mit, diese Kulturrevolution umzusetzen. Ihre Kritik an der mit «kultureller Aneignung» begründeten Absage von Konzerten weisser Musiker zum Beispiel wirbt meistens noch um Verständnis für die Absagen.

Selbstverständlich werden heute auch manche literarischen Werke einfach umgeschrieben, wenn sie Sätze enthalten, die nach dem neuesten «Woke-Standard» nicht mehr zu rechtfertigen sind. Die so genannte Werktreue zählt nichts mehr, ob der Autor nun Karl May oder Mark Twain heisst.

SRF zieht im Gefühlsterror nach

Nach ARD und ZDF hat nun auch SRF beschlossen, ganz auf Winnetou-Filme zu verzichten. Das SRF liess mitteilen, die «Winnetou»-Filme würden bei SRF «unabhängig von der aktuellen Debatte» nicht ausgestrahlt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Hier bestimmen Redaktoren über den Geschmack des «zahlenden» Publikums. Auf die Zuschauer wird ein mehr oder weniger subtiler Gefühlsterror ausgeübt. Und das im Wissen darum, dass sich die Zuschauer dank Zwangsgebühren nicht wehren können. Nach den Ereignissen in Deutschland hätte es SRF gut angestanden, hier einen Kontrapunkt zu setzen. Das wurde bewusst verpasst. Im Namen der Gebührenzahler …

1. September 2022 Reinhard Wegelin