Die Pandemie schädigt auch den Zürich-Tourismus massiv!

Kantonsrat Die Pandemie schädigt auch den Zürich-Tourismus massiv! - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Links-Grün möchte verhindern, dass Herr und Frau Schweizer in die Ferien fliegen. Bild unsplash

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Zuerst erlaube ich mir, den Verein Zürich Tourismus dafür zu loben, dass dieser jahrelang praktisch ohne staatliche Hilfen sein Einkommen gefunden und sich fast vollständig selbst finanziert hat. Was im Vergleich mit ähnlichen Organisationen nicht selbstverständlich ist. Mittlerweile haben wir jedoch die Situation, dass der Staatsbeitrag wegen COVID-19 nochmals angepasst werden musste. Die schlechtesten Szenarien sind leider sogar übertroffen worden, auch Zürich Tourismus wurde ausserordentlich stark von der Pandemie getroffen. Daher stimmte die SVP dem erhöhten Staatsbeitrag zu. Wir hoffen sehr, dass sich auch der Tourismus im Kanton Zürich baldmöglichst erholt und Zürich Tourismus so schnell wie möglich wieder selbsttragend wird! Unter anderem eine baldige Öffnung der Restaurants würde dies sicher beschleunigen. Ganz bedenklich ist die Tatsache, dass SP, Grüne und auch die GLP diese ausserordentliche Unterstützung dazu benutzen, ihre Ideologien betreffend Tourismus im Kanton Zürich durchzusetzen. Sie fordern mittels eines Vorstosses, dass nur noch Touristen aus dem möglichst nahen Ausland nach Zürich reisen dürfen und dies mit dem Zug. Beispielsweise amerikanische Touristen sind ab sofort aus ökologischen Gründen «verpönt». Das bedeutet auch langfristig nichts Gutes für den Flughafen Kloten! Auch der Tourismus wird sich nicht schneller erholen, wenn diese Parteien beeinflussen wollen, welche Touristen zu uns kommen dürfen.

Drehen wir die Meinungen der linksgrünen Parteien kurz um. Diese wollen auch nicht, dass wir umgekehrt in die Ferien fliegen und schon gar nicht nach ausserhalb von Europa! Die Abstimmung über das CO2-Gesetz ist erst der Anfang und das Motto «wehret den Anfängen» passt hier ausgezeichnet. Wir wollen sicher nicht, dass die sogenannte Ökoallianz (anderes Wort für Ökosozialismus) uns allen im Kanton Zürich die Reise und Bewegungsfreiheiten wegnimmt! Wir werden dagegenhalten und mittels diverser eingereichter Vorstösse versuchen, im Namen der SVP die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und den Tourismus im Kanton Zürich langfristig zu verbessern.

Ebenfalls besprochen wurde ein von der Wirtschaftskommission beantragter Ergänzungsbericht zum Thema Start-ups im Kanton Zürich. Dieser macht Sinn, da in diesem Bereich die Hauptkonkurrenz nicht im Inland, sondern im Ausland zu finden ist. Dieser Aspekt sollte noch besser abgeklärt werden. Es wäre wünschenswert, dass bald noch mehr Start-ups im Kanton Zürich gegründet würden. Die Start-ups werden von einigen Parteien (GLP, FDP) im Kantonsrat speziell «hofiert », erkennbar an der Anzahl von Vorstössen, die in den letzten Jahren zahlreicher waren als für das vorhandene Gewerbe. Dies ist nicht gerechtfertigt. Es geht nicht um das Ausspielen zwischen dem bestehenden Gewerbe und neuen Startups, sondern um ein ganz klares Miteinander: Jedes Start-up, das gegründet wird, schafft Arbeitsplätze und generiert zusätzlichen Umsatz für Gewerbe aller Art und ist deswegen positiv für die Gesamtwirtschaft und den Kanton Zürich.

15. April 2021 Marcel Suter