«Die Prävention beginnt mit der Sensibilisierung»

Energie «Die Prävention beginnt mit der Sensibilisierung» - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Die tadellos funktionierende Stromversorgung ist nicht so selbstverständlich, wie viele glauben.

SPEZIALTAGUNG ZU ENERGIEWENDE UND DROHENDEM BLACKOUT VOM 27. NOVEMBER
Mittlerweile sind die Warnrufe unüberhörbar, dass es im Zuge einer überstürzten Energiewende zappenduster werden kann. Michael Trachsel organisiert als Präsident der SVP-Spezialkommission Ende November zu diesem brisanten Thema eine Fachtagung.

Was gab den Ausschlag dafür, dass die SVP-Spezialkommission für Justiz, Polizei und Militär das Thema «Energiewende und drohender Blackout» unter die Lupe nimmt?

Ein Blackout hat einen technischen Ursprung und umgehend weitreichende und insbesondere sicherheitsrelevante Auswirkungen. Übergeordnet geht es um Energie- und um Sicherheitspolitik. Im Rahmen der kommenden Behördentagung wollen wir insbesondere auf die Risiken und Auswirkungen eines solchen Ereignisfalles fokussieren.

Welche Warnsignale haben wir bereits heute, dass die Stabilität der Stromver- sorgung wackelt?

In den vergangenen Wochen wurde das Thema in den Medien intensiv beleuchtet. Die Erkenntnis, dass Angebot und Nachfrage zwischen Stromproduktion und Stromverbrauch in der nahen Zukunft nicht mehr garantiert ist, scheint sich durchzusetzen. Nachdem Fachexperten seit geraumer Zeit vor einer solchen Strommangellage warnen, ist das Thema nun auch auf der politischen Ebene aufgenommen worden.

Weshalb fiel die Wahl des Hauptredners auf den Österreicher Herbert Saurugg?

Herbert Saurugg hat zu Beginn dieses Jahres im Bulletin der Vereinigung Schweizerischer Nachrichtenoffiziere einen Fachartikel mit dem Titel «Europa auf dem Weg in die Katastrophe» publiziert. Seine Ausführungen sowie seine Erfahrungen und Tätigkeiten in diesem Bereich haben uns dazu bewogen, ihn zu kontaktieren. Um das Thema Blackout technisch und politisch verstehen und einordnen zu können, braucht es eine europaweite bzw. internationale Sichtweise. Umso mehr freuen wir uns auf einen international renommierten Referenten, welcher seine Ausführungen spezifisch auf die Schweiz ausrichten wird.

Wenn wir über Nahrungsmittel sprechen, kann z. B. mit dem Notvorrat jeder privat vorsorgen. Ist mit Blick auf Blackout-Szenarien ebenso eine individuelle Prävention möglich?

Die individuelle Prävention beginnt mit der Sensibilisierung über diese Thematik sowie dem daraus folgenden Bewusstsein der zu erwartenden Risiken. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich im Anschluss die sich aufdrängenden Konsequenzen ableiten. Diese betreffen die einzelne Privatperson und insbesondere auch die Behörden auf allen Stufen. Die Behördentagung dient der Initialisierung der individuellen und behördlichen Präventionstätigkeiten.

Der Anlass dient unter anderem der Weiterbildung. Wer kann bzw. soll teilnehmen?

Ein Blackout hat relevante Auswirkungen auf sämtliche Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. In erster Linie wollen wir die Behördenmitglieder und Mandatsträger der SVP Zürich erreichen, um ihnen aufzuzeigen, inwiefern sie im Ereignisfall ganz konkret im Rahmen ihres Verantwortungsbereiches betroffen sein werden. Daneben sind auch alle weiteren interessierten Personen gerne und herzlich willkommen.

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Michael Trachsel: «Um das Thema Blackout technisch und politisch verstehen und einordnen zu können, braucht es eine europaweite bzw. internationale Sichtweise.»

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28. Oktober 2021 SVP Kanton Zürich