Die verheerende Macht der Mainstream-Medien

Hintergrund Die verheerende Macht der Mainstream-Medien - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Mit der Digitalisierung im Druckwesen hat sich nicht nur die Zeitungsproduktion, sondern auch die Arbeitsweise und Arbeitshaltung der Journalisten verändert. Bild Pixabay

DIE EINSEITIGKEIT DER «QUALITÄTSMEDIEN»
Schweizer «Qualitätsmedien» unterstützen inzwischen blindlings die Eliten der Globalisierung. Sie haben das Gespür für die direkte Demokratie verloren.

Die sogenannten Erklärungen des Schweizerischen Presserates bringen es auf den Punkt: «Die Verantwortlichkeit der Journalistinnen und Journalisten gegenüber der Öffentlichkeit hat den Vorrang vor jeder anderen, insbesondere vor ihrer Verantwortlichkeit gegenüber ihren Arbeitgebern und gegenüber staatlichen Organen.»

Das haben am vergangenen Abstimmungswochenende die Mainstream- Medien allesamt nicht hingekriegt. Sie haben blindlings die Eliten und die staatlichen Propagandisten unterstützt und allesamt verloren.

Weshalb noch Zeitung lesen?

Die Konzentration des Pressewesens in der Schweiz hat leider auch dazu geführt, dass man überall dieselbe Behördenpropaganda, denselben Linksjournalismus zu lesen hat. Mutmassungen waren das Wichtigste in den Corona- Zeiten. Hunderttausendmal wurde staatliche Propaganda unterstützt. Eine faire Berichterstattung, die auch die Nachteile des Corona-Regimes aufgezeigt hätte, wurde weitestgehend unterdrückt. Stattdessen wurde penetrant auf Panik gemacht.

Genau das geschah im CO2- Abstimmungskampf. Die Mainstream-Medien wählten den Kurs der Globalisierung. Sie ordneten alles den Zielen des Klimavertrages von Paris unter. Die grünen und die grünliberalen Profiteure des Gesetzes durften und dürfen sich ungehindert und unkontrolliert in den Medienkonzernen breit machen.

Alles zugunsten von mehr Gängelung des Bürgers, mehr Abgaben, mehr Globalisierung. Wohin führt uns dieser mediokre Medienmix noch? Er führt weg von den Tugenden einer gelebten direkten Demokratie – weg aber auch vom guten schweizerischen Kompromiss. Wer nicht mitmacht, wird mit moralischen Keulen fertiggemacht. Da hat man dann auch wenig Mitleid für die angeblich leidende Medienkonzerne.

Zeitungen verlieren laufend an Inseraten und Lesern – und damit Geld. Interessanterweise sind vor allem die selbsternannten «Qualitätsmedien» betroffen. Gefragt, ob eintöniger Inhalt, Meinungsunterdrückung und permanente Unterstützung der politischen Korrektheit die wahren Gründe dabei sind, hat man sich bei den Medienbonzen bisher kaum.

Medien werden gefügig gemacht

Nicht zum Ziel führen zahlreiche Projekte, die Medien mit staatlichem Geld ausgestalten wollen. Beispielsweise auch eine Online-Förderung. Alle diese Subventionen und Fördermassnahmen haben schlussendlich nur das Ziel, Medien im Sinne des Staates gefügig zu machen. Unabhängige, freie Medien gibt es nur im Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern. Staatliche Regulierungen sind Gift für eine freie Presse.

Was ist zu tun?

Inzwischen hat sich im Internet eine alternative Medienszene breitgemacht. Das ist gut so. Der Medienkonsument kann sich also Alternativen besorgen. Das braucht zu Beginn ein bisschen Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Aber es lohnt sich.

24. Juni 2021 Reinhard Wegelin