Ein Wettbewerb im Zeichen der Gemeinschaft und Tradition

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Ratsherrenschessen am Montag, 18. Juli 2022.

ZÜRCHER RATSHERRENSCHIESSEN 2022

In diesen Tagen erhalten die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der Zürcher Exekutiven und Legislativen aller Stufen die Einladung zum 23. Zürcher Ratsherrenschiessen.

Am Montag, dem 18. Juli, findet im Albisgütli, nach zweijähriger Corona-bedingter Zwangspause, wieder der Wettbewerb und die Begegnung von Behördenmitgliedern und Parlamentsmitgliedern aus dem ganzen Kanton Zürich statt. Nur Ratsherren betrifft der Anlass längst nicht mehr, wie der Name erahnen lässt, sondern seit der Wiederbelebung des Festes im Jahr 1982 auch die Ratsfrauen. Das Schützenfest steht zwar auf dem Fundament einer langen Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht und im 19. Jahrhundert wesentlich zur Bildung des modernen Bundesstaates beitrug, ist aber auf die Gegenwart ausgerichtet und soll den ungezwungenen Austausch zwischen Menschen ermöglichen, welche sich sonst in einem anderen Rahmen treffen oder gar nicht viel miteinander zu tun haben. Was sie verbindet, ist der Dienst an der Öffentlichkeit und die Verantwortung ihres Amtes. So sind auch ehemalige Mandatsträger/-innen zugelassen und, um den Kreis etwas zu öffnen, kann pro Behördengruppe auch ein Nicht-Behördenmitglied mitmachen.

Nach zwei Jahren mit starken Einschränkungen bei Anlässen und der erstmaligen Verschiebung des Anlasses im Tösstal im Jahr 2020 auf das Folgejahr und der endgültigen Absage der Durchführung im Frühjahr 2021 kommt die Schützengesellschaft der Stadt Zürich nun zur ersehnten Durchführung. Die Vergabe des Ratsherrenschiessens erfolgt jeweils durch das Kuratorium, dem Regierungsrat Ernst Stocker vorsteht.

Grundlage sind die Bewerbungen von Städten und Gemeinden, welche zusammen mit ihren Schützenvereinen ein OK bilden. Das letzte ausgetragene Ratsherrenschiessen fand 2018 in Wädenswil statt und 2020 wäre es im Tösstal unter der Federführung von Wila gewesen.

Mit der jetzigen Durchführung im Kantonshauptort kommt die Tradition hoffentlich wieder voll in Fahrt. 2024 sind dann mit Stäfa die Seebuben mit der Ausrichtung an der Reihe.

Das Organisationskomitee hat eine grosse Anstrengung unternommen, um ein würdiges Ratsherrenschiessen 2022 durchzuführen. Es liegt jetzt an den politischen Mandatsträgern aller Stufen, der Einladung zu folgen und durch rege Teilnahme ein lebhaftes Fest auf dem Albsigütli zu ermöglichen.

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, die gewohnte Perspektive mal zu wechseln und sich auszutauschen, aber auch der freiheitsliebenden Schützentradition unseres Kantons und Landes nachzukommen. Das Organisationskomitee und das Kuratorium freuen sich auf viele Anmeldungen und einen belebten 18. Juli auf dem Schiessstand und in der Festhalle. In den letzten Tagen sind alle Gemeinden und Städte mit den Einladungen und den Anmeldeunterlagen bedient worden.

Für weitere Informationen steht Fritz Kilchenmann (Tel. 044 854 13 54) als Mitglied des Kuratoriums gerne zur Verfügung.

28. April 2022 Daniel Wäfler