Energiepolitik

Leserbrief Energiepolitik - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Die Energieversorgung (im Kanton Zürich) steht auf wackeligen Beinen.

Der Schweiz droht eine Energiekrise von nie dagewesenem Ausmass. Schon in diesem Winter könnten uns die Lichter ausgehen. Dies hätte katastrophale Folgen für alle Menschen in unserem Land.

Im September 2016 verabschiedete das Eidgenössische Parlament die Energiestrategie 2050 und die Stimmberechtigten stimmten in einer denkwürdigen Abstimmung im Mai 2017 dem revidierten Energiegesetz zu. Die versprochenen, ideologisch geprägten Luft- und Sonnen-Pläne müssen bereits nach fünf Jahren als gescheitert bezeichnet werden. Statt sich auf eine eigenverantwortliche und marktwirtschaftliche Entwicklung zu konzentrieren, wird mit Verboten versucht, die Welt zu retten. Der Glaube, der drohende Weltuntergang könne durch eine von Grünen, Sozialisten und auch einigen Mitte-Politikern ideologisch geprägte Energiepolitik in der Schweiz verhindert werden, gehört ins Reich der Märchenwelt. Die damalige UVEK-Vorsteherin Bundesrätin Leuthard sagte im Vorfeld der Abstimmung im Jahr 2017, mit Mehrkosten müsse man rechnen.

Für eine Familie werde es aber sicher nicht mehr als 40 Franken im Monat betragen. Wie wurde die SVP verhöhnt, als sie vor fünf Jahren auf die mögliche Strommangellage hinwies und gegen die, auf frommen Wünschen basierende, Energiestrategie 2050 kämpfte. Der Aufruf des Präsidenten der Stromregulierungsbehörde Elcom, Kerzen zu kaufen, ist das Eingeständnis einer gescheiterten Energiewende. Es bestätigt sich wieder einmal, dass eine Strategie auf lange Zeit, in diesem Fall über 30 Jahre, der Wolkenschieberei gleichkommt.

Angesagt ist eine möglichst schnelle Rückkehr zur bewährten Energieversorgung mit zukünftiger Konzentration auf technologische und marktwirtschaftliche Entwicklung zur Versorgung der Wirtschaft und der Bevölkerung.

Die Bevölkerung und die Wirtschaft im Kanton Zürich brauchen jetzt Antworten.

1. September 2022 Marc Bochsler