Erinnern Sie sich an die berühmte Geschichte vom Trojanischen Pferd?

Worte des... Erinnern Sie sich an die berühmte Geschichte vom Trojanischen Pferd? - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Die Vertreter der grünliberalen Partei funktionieren etwa so wie das trojanische Pferd. Bild Pixabay

WORTE DES 2. VIZEPRÄSIDENTEN DER SVP KANTON ZÜRICH

Weil die alten Griechen die antike Stadt Troja nicht einnehmen konnten, griffen sie zu einer Kriegslist: Sie schenkten den Trojanern ein riesiges Holzpferd, in dessen Bauch sie viele Soldaten versteckten. Nachdem die Trojaner das Pferd unter grossem Jubel in die Stadt geschleppt hatten, stiegen nachts die griechischen Krieger aus dem Holzbauch und zerstörten durch die listige Verbergung ihrer wahren Absicht die Stadt Troja.

Etwa so funktionieren die Vertreter der Grünliberalen Partei (GLP). Sehr viele unserer Bürgerinnen und Bürger meinen beim Wählen der Grünliberalen, sie wählten Bürgerlich-Liberale, die sich gewissermassen nebenbei auch noch um die Erhaltung der Natur und für den Umweltschutz einsetzen. Genau wie wir das eigentlich alle tun und niemand etwas dagegen haben kann. Doch die Wähler der Grünliberalen glauben überdies, die von ihnen unterstützte Partei sei auch in der Finanz- und Wirtschaftspolitik auf der richtigen, nämlich der bürgerlichen Seite. Doch das ist leider grundfalsch: Die Grünliberalen stimmen in den Parlamenten fast immer mit den Linken. Woher kommen die weit verbreiteten naiven Vorstellungen über die politische Agenda der Grünliberalen? Diese gehen zurück auf die Abspaltung einiger tatsächlich liberalerer, weniger linker Persönlichkeiten von der Grünen Partei im Jahr 2004. Damals unterlag Martin Bäumle bei der Wahl zum Zürcher Kantonalpräsidenten der Grünen seinem Rivalen Balthasar Glättli. Tatsächlich wich die GLP unter dem Präsidium von Nationalrat Martin Bäumle in der Finanz- und Wirtschaftspolitik noch öfter von den Linken ab.

Heute hingegen steht das Wort «liberal » bei den Grünliberalen nur noch im Namen. Sie stimmen bei den Abstimmungen im nationalen Parlament grossmehrheitlich mit der SP und den Grünen – also mit den Linken. So verhilft die GLP der linken Seite immer wieder zu wichtigen Siegen, was ihre Wähler meist gar nicht mitbekommen. Die Grünliberalen sind also zu einem Trojanischen Pferd geworden. Ihre bürgerlichen, meist gut gestellten und gut ausgebildeten Wähler schleppen das Pferd jubelnd hinter die Stadtmauern – wo aber tiefrote Krieger dem hellgrünen GLP-Holzbauch entsteigen. Die Grünliberalen sind heute in den allermeisten Fällen ein «Copy paste» der linken Parteien. Die GLP-Vertreter stimmen mit den Linken bei staatlichen Mehrausgaben, bei der Staatsaufblähung, bei der ganzen Gender-Politik, bei der Gesundheitspolitik, beim Abbau der Armee usw. Bei der Angleichung des Rentenalters im Rahmen der AHV-Revision wollen sich die angeblich liberalen Grünliberalen nicht festlegen.

Dafür setzt sich keine andere Partei so fanatisch für den EU-Beitritt der Schweiz ein. Die Präsidentin der freiheitsfeindlichen Operation Libero ist vor Kurzem GLP-Gemeinderätin in der Stadt Zürich geworden.

Kurz: Die meisten Wähler der Grünliberalen würden wohl erschrecken, wenn ihnen wirklich bewusst würde, dass sie die Linken in der Schweiz immer noch mächtiger machen. Die Abkürzung GLP steht für mich nicht für Grünliberale Partei, sondern für Grünlinke Partei.

28. April 2022 Thomas Matter