Fadegrad: Die unzufriedenen Linken

Zuschrift Fadegrad: Die unzufriedenen Linken - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

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Hubert Koller, Brüttisellen

Der Beitrag von Stefan Urech hat mir aus der Seele gesprochen. Die Linken haben aber auch Grund unzufrieden zu sein. Denn in den letzten Tagen der UDSSR versuchte Michael Gorbatschow seinen Kommunismus zu retten, indem er nicht mehr auf Rot setzte, sondern zusammen mit Margret Thatcher, die zugunsten von Kohleförderung aus der Kernenergie aussteigen wollte, die grüne Bewegung verwöhnte, bei der von Anfang an Unzufriedenheit zur Identität gehörte. Auch ich halte seit Jahren mit unzufriedenen Menschen aus. Doch 2013 lernte ich an einem Vortrag Prof. Reinhard Haller kennen, der sein Buch «Die Narzissmusfalle» vorstellte und mir ein neues Spektrum vermittelte.

Darin charakterisiert er die Narzissten als Egozentriker, überempfindsame Menschen, aber mit wenig Einfühlungsvermögen, die nur darauf aus sind, ihr Umfeld schmeichelhaft zu blenden oder abwertend niederzumachen. Wer so einen selbstsüchtigen Energiesauger erkenne, solle ihn meiden, und wo das nicht möglich sei, helfe oft ein kleines, aber aufrichtiges Lob. Typisch bei so destruktiven Narzissten habe ich oft erfahren, dass sie immer im dümmsten Moment mit der oberflächlichsten Idee daherkommen.

So hätte die Zürcher Gemeinderätin Simone Brander schon im Herbst ihren Vorstoss anbringen können und müsste nicht, da der Schnee schon liegt, personell und technisch ein Chaos in die Organisation der Schneeräumung hineintragen.

19. Februar 2021 Leserbrief