Fehlendes Kosten-Bewusstsein der Linken

Kantonsrat Budget gut - alles gut? - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Wo ist das Kosten-Bewusstsein geblieben?

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Die SP hat kürzlich zugeben müssen, dass im Bereich der Sicherheitspolitik, bezüglich Krieg und Angriff auf einen souveränen Staat, ihr Entscheid zum Abbau der Armee überdacht werden müsse. Wie viele weitere Fehlentscheide, wie beispielsweise auch beim eidgenössische Energiegesetz, die Linken noch gefällt haben – ich würde behaupten viele – wird nächstens ans Tageslicht kommen. Auch im Bildungsbereich des Kantons Zürich werden durch die Linken sehr viele Fehlentscheide provoziert und leider lassen sich häufig die Mitteparteien sowie unsere Freunde der FDP täuschen. Nun ist die Zeit reif, diese Fehlentscheide aufzudecken und dass die denkenden Linken hoffentlich zur Besinnung kommen.

Die Linken konnten es nicht lassen, hauptsächlich JUSO-mässige und gewerkschaftlich motivierte Voten zu halten. Dank der anderen Parteisprecher war die Ratseffizienz dennoch sehr hoch. So konnten immerhin 16 Traktanden abgearbeitet werden. Die SVP-KBIK-Kollegen Matthias Hauser und Paul von Euw haben mit ihren kompetenten kurzen Voten einen grossen Teil zur Effizienz beigetragen.

Die GLP hat einen Vorstoss für ein Konzept für Fernunterricht, unter der Prämisse der vergangenen Jahre der Pandemie, eingereicht. Die Bildungsdirektion empfahl das Postulat zur Ablehnung. Die SVP vertritt die Meinung, dass Schule stattfinden muss, aber nicht alles digital sein muss. Dieses Konzept soll aufzeigen, welche Alternativen bzw. Szenarien vorhanden sind, damit bei einer erneuten ausserordentlichen Lage trotzdem Schule stattfinden kann. Wir müssen unseren jungen Menschen Sorge tragen und ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Das Postulat wurde schliesslich mit grosser Mehrheit überwiesen.

Am meisten zu reden gab es bei den Interpellationen «Reform Kaufleute 2022» und «Lehrermangel an der Volksschule». Die Voten waren hauptsächlich gewerkschaftlich geprägt und sie lobten, dass es keine Entlassungen bei den Lehrpersonen im Bereich KV gegeben hätte und beim Lehrermangel forderten sie, dass die Löhne gerecht erhöht werden. Und das obwohl Lehrpersonen schon recht gut verdienen. Auch aus dieser effizienten Ratsdebatte kam klar hervor, dass die Linken definitiv kein Kostenbewusstsein haben. Sie fordern immer wieder, dass der Staat die Kosten übernehmen solle, so dass alles gratis ist. Deren Argumentation erinnert an die JUSO-Forderung «Überwindung des Kapitals», doch nun soll der Mittelstand mit- bzw. ausbluten. Wir konnten als SVP gut dagegenhalten und viele Postulate abschreiben.

Zahlreiche Postulate wurden erledigt - Onlinebote SVP des Kantons Zürich 1

Link zu den Grundlöhnen 2022.

10. März 2022 Rochus Burtscher