Freiheit in Gefahr: Autoritäre Regimes an der Grenze

News Freiheit in Gefahr: Autoritäre Regimes an der Grenze - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Bernhard im Oberdorf Gemeinderat SVP Zürich Brücken wie über den Grenzfluss Doubs wären an sich ein freiheitliches Symbol des Aufbruchs …

 TOUR D’HORIZON: EISERNER VORHANG «MADE IN CHINA»
Im Vergleich zur EU haben wir in der Schweiz viele Freiheiten, auch wenn die Massnahmen des Bundesrates autoritär sind. Die Bürokratie des federführenden Bundesamtes neigt jedoch zur Tyrannei: Weil es bei der Impfoffensive viel verbummelt hat, schlägt es bei den Einschränkungen – auch mit der Drohung der Quarantänekeule – besonders hart zu. Doch auch dies ist weit entfernt von der totalitären Unterdrückung «made in China».

Wurde vor einem Jahr in der EU beschworen, dass es nicht mehr zu Grenzschliessungen komme, so ist dieses Versprechen längst überholt. Zwar blockieren nicht mehr Gitter und Betonblöcke die Übergänge, aber hinterhältig läuft die Abschottung über die psychologische Ebene. Abschreckung durch Verunsicherung heisst die Devise. Selbst ein Vertreter des BAG hatte verkündet: «Wir wollen von Auslandreisen abschrecken. » Wer umgekehrt für weitgehende Öffnungen, angesichts geringerer Hospitalisierungen, auf 20 000 bis 30 000 Fälle steigende Neuinfektionen pro Tag, bagatellisiert, nimmt in Kauf, dass die Schweiz im Risikoindex nach oben katapultiert und unsere Reisefreiheit aufs Spiel gesetzt wird. Da sich Mutationen bei hohen Virusverbreitungen bilden, wie einst in England (Süden), in Südafrika (Townships) und Brasilien (Manaus), wird eine solche Position zum Patenonkel für Virusmutationen.

Gründliche Verunsicherung in Deutschland

Auf Verunsicherung angelegt sind heute viele Regeln. Auf konkrete Fragen hin wird man in Deutschland auf «Links» verwiesen mit schwammigen Formeln, die je nach Zeit und Bundesland ständig ändern: ein abschreckender Dschungel der Unsicherheit. Wer dann bei einer Schleierfahndung der Bundespolizei in die Fänge gerät, riskiert nach deutschem Recht gar, in die Haft einer Quarantäne gesetzt zu werden. Das ist so, seit die Skiorte in der Schweiz geöffnet wurden und Berlin die eigenen Bürger von Besuchen in der Schweiz abschrecken wollte. Auf breiter Ebene herrscht im nördlichen Nachbarstaat Verunsicherung durch nicht nachvollziehbare Massnahmen. Mit ihnen sollen selbst Ferien im eigenen Land unterdrückt werden; so mit dem «Beherbergungsverbot». Gemäss ihm durfte jemand mit der Herkunft aus einer Risikostadt in einem Hotel gar nicht untergebracht werden. Der Schreibende hätte bei der Heimreise von der Nordseeinsel Amrum wegen eines erzwungenen Umwegs beinahe unter einer Brücke schlafen oder übermüdet eine gefährliche Heimfahrt in Kauf nehmen müssen. Diese Gefährdung hat das Bundesamt für Quarantäne (BAG) zu verantworten, nachdem es unversehens Hamburg als Risikoregion auf den Index setzte: Eine direkte Fahrt hätte in einer Quarantäne enden können.

Zentralismus in Frankreich

In Frankreich herrscht eine strenge Ausgangssperre ab 19 Uhr, dann sieht man nur noch Geisterstädte. Wer noch draussen ist, zahlt, wie Ausländer ohne triftigen Grund der Einreise, eine Busse von rund 150 Franken. Das zentralistische Frankreich steht trotz allen drakonischen Massnahmen schlecht da. Besonders in der Region von Nizza wütete die britische Variante zuerst besonders stark: Da waren die Engländer über die Winterferien zugegen. Auch in Frankreich droht der PCR-Test. Es wurde berichtet, wie kompliziert es ist, selbst kurz mit dem TGV für einen Tag nach Paris zu reisen; auch dies hat der epidemiologischen Lage nichts genützt.

Drakonisches Portugal

Ähnliches lässt sich in Portugal beobachten: Der Hotspot der Neuinfektionen war zunächst die Algarve; da fahren gerade die Briten in Massen hin über den Jahreswechsel und Teile davon «saufen sich lauthals durch die Fressmeilen ». In Portugal wird mit harter Hand dirigiert: So darf man dort über das Wochenende nicht einmal aus seinem Wohnort in eine andere Provinz, nicht einmal über die Douro-Brücken von Porto: Das ist, wie wenn in Zürich ein Überschreiten der Limmatbrücken unter Androhung von Bussen verboten wäre. Zwar hat man mit diesen drakonischen Massnahmen die Explosion der Fälle dank dem leichtfertig importierten britischen Virus massiv drücken können. Und es geht vorwärts, seit ein General die Impfkampagne leitet; da sind derzeit doppelt so viele geimpft wie in der Schweiz. Hierzulande hat der Bund viel verbummelt; Arztpraxen bekamen gerade einmal 100 Dosen für 600 Angemeldete – mehr sei auf Sicht nicht zu erwarten.

Törichte Nutzniesser – gefährlicher Totalitarismus

Die Beispiele belegen, wie töricht die 20 Millionen schwere Werbung für Skiferien in der Schweiz war. 10 000 Briten landeten in Genf. Umgekehrt geht das BAG drastisch gegen die Schweizer vor: Auch Geimpfte, die aus einem Nicht-Risikoland einreisen, brauchen den teuren PCR-Test, an dem sich die Testcenter bereichern. Alles andere als hilfreich sind die Studierenden (so Gilli im Club), «die für 500 Franken nach Cancun an Partys fliegen» – mit Edelweiss. Es gibt viele Profiteure, an vorderster Front jugendliche Maskenwucherer. Wenn die Zahlen in China wirklich so tief sind wie deklariert, dann ist das nur dank der totalitären Unterdrückung möglich. Da sollte man sich dezidierter gegen jenes Reich der Mitte positionieren, welches die Untersuchung der WHO offenbar alles andere als förderte und frühzeitig warnende Ärzte aus dem Verkehr zog: Aus Machtambitionen haben sie ausgelöst, was die Welt ins Desaster stürzte. Eine Verurteilung in der zahnlosen UNO verhindert allein schon das Vetorecht der Grossmacht.

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… doch unerreichbar bleibt die andere Seite, seit Keulen der Abschreckung den Abgrund aufgerissen haben. Fotos zVg

19. April 2021 Bernhard im Oberdorf