Gut besuchte Bezirksbehördenkonferenz

News Gut besuchte Bezirksbehördenkonferenz - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

In den imposanten Räumlichkeiten erfuhren die Teilnehmenden viele Details zur Zusammenarbeit zwischen der Stadler Rail und der Optimo Group.

OBERWINTERTHUR
Rund 30 Behördenmitglieder der SVP ergriffen die Chance des direkten Austausches und nahmen am Donnerstag, 23. September, an der diesjährigen Bezirksbehördenkonferenz teil. Gastrecht gewährte den Anwesenden die Optimo Group.

Dieses in Oberwinterthur ansässige KMU arbeitet eng mit dem Werkhallennachbarn Stadler Rail zusammen, die vor Ort Drehgestelle für den Schienenverkehr produziert. Nach einem ausgiebigen Apéro sowie der obligaten Begrüssung durften die Anwesenden bereits den Betriebsrundgang antreten. Die Teilnehmenden besichtigten zuerst den Arbeitsbereich der Optimo Logistics, einen von insgesamt sechs Geschäftsbereichen der Optimo Group.

Neben einer eigenen Schreinerei, die für die Herstellung der massgeschneiderten Holzkisten zuständig ist, beschäftigt sich dieser Teilbereich vorwiegend mit industriellen sowie individuellen Verpackungslösungen für den Export. Darauf folgte die Besichtigung der Werkhallen von Stadler Rail, deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sieben Tage die Woche in drei Schichten Drehgestelle von Grund auf zusammenschweissen. Sobald der Mensch einige Stunden während der Nacht die Hallen verlässt, übernehmen unermüdliche Schweissroboter einen Teil der Arbeit. «Da ist die Grenze», äusserte sich Peter Uhlmann, Mitbegründer und Mitglied des Verwaltungsrats der Optimo Group, mit einem zurecht stolzen Lächeln auf den Lippen und zeigte nach Beendigung des Betriebsrundgangs auf den Boden, der die Werkhallen der Stadler Rail von denjenigen der Optimo Group trennt. Jene Grenze steht auch symbolisch für die Aufteilung in einen weltweit agierenden Grosskonzern wie die Stadler Rail, der insgesamt 12 000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt, und in ein vergleichsweise kleines KMU, das im Falle der Optimo Group 230 Angestellte verzeichnet sowie beachtliche 24 Lernende ausbildet.

Zusammenarbeit Hand in Hand

Nichtsdestotrotz arbeiten beide Firmen Hand in Hand und tragen ihren Teil dazu bei, nicht nur die schweizweite, sondern auch die regionale Industrie zum Erfolg zu führen. «Mir kommen fast die Tränen, wenn ich daran denke, was Stadler Rail noch hier in Oberwinterthur produziert», meinte Peter Uhlmann mit Nachdruck und erinnerte die anwesenden Behördenmitglieder nach einem herrlichen Nachtessen an eine ihrer Kernaufgaben, nämlich den Produktionsstandort Schweiz auf regionaler Ebene weiterhin attraktiv zu gestalten. «Wir müssen dem Gewerbe Sorge tragen», ermahnte Tobias Weidmann, Kantonsrat und Präsident des Bezirks Winterthur, die Anwesenden. Er betonte die Nähe der SVP zu den KMUs und unterstrich die Bedeutung der dazu nötigen Rahmenbedingungen. Der gelungene Abend endete mit vielen neuen Impressionen, die auch auf der Heimfahrt noch nachhallten.

30. September 2021 Kevin Kübler