Ins neue Zeitalter gebombt

Stadt Zürich Ins neue Zeitalter gebombt - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Russlands Überfall stellt eine Zeitenwende dar. Heldenhaft, wie die ukrainische Armee standhält. Bild iStock

AUS DEM ZÜRCHER GEMEINDERAT
Der russische Angriffskrieg auf den souveränen Staat Ukraine erschüttert uns alle. Russlands Überfall stellt eine Zeitenwende dar – auch für die Politik in der Stadt Zürich. Eine Einordnung.

Der eiserne Vorhang fiel. Anschliessend war die westliche Welt geprägt von einer Aufbruchsstimmung. Konsum und sinnentleertes Vergnügen machten sich breit. Ein unpolitisches Jahrzehnt voller Dekadenz – dann der Schock des 11. Septembers 2001. Die islamischen Terroranschläge waren eine Zeitenwende. Das Ende der Spassgesellschaft. Im Vakuum von wertefreien Gesellschaften gärte der linke Zeitgeist. Er war geprägt von einer übertriebenen moralisierenden Haltung.

Einher ging eine Verweichlichung. Befeuert durch die verlogenen Kartellmedien gab es nun überall angebliche Opfer von Rassismus und Sexismus. Jedes kleine Wörtchen konnte die sensiblen Gemüter scheinbar fast wie physische Gewalt verletzen. Alles drehte sich um rot-grüne Hirngespinste wie die «Klima-Katastrophe» oder den Gender-Gaga.

Bisher unvorstellbar

Am 24. Februar 2022 startete der russische Angriffskrieg auf den souveränen Staat Ukraine. Für unsere Generation war es bislang unvorstellbar: Das kommunistisch geprägte Russland greift einen europäischen Staat mit Panzern und Bomben an.

Wir sind in einer anderen Welt aufgewacht. Der 24. Februar stellt eine Zeitenwende dar. Die Realpolitik meldet sich brutal zurück. Es ist das Ende des linken Zeitgeistes. Nichts versinnbildlicht dies mehr als die Reaktion des «Hippie-Staates» Deutschland.

Eine brutale Zeitenwende

SPD-Mann Scholz war als Klima-Kanzler angetreten. Während Russland ukrainische Ziele bombardierte, wollte die rot-grün dominierte Bundesregierung anfänglich nur lächerliche 5000 Helme liefern – nun sind es Waffen. Der Militärhaushalt wird ausserdem dieses Jahr um 100 Milliarden Euro aufgestockt. Die Prioritäten haben sich in der westlichen Welt massiv verschoben. Wir können uns nun nicht mehr um eingebildete Problemchen der linken Gutmenschen kümmern.

Freiheit verteidigen

Wir brauchen in der Schweiz eine starke Landwirtschaft, ein funktionierendes Militär, neue Kampfjets, Energie- Sicherheit, Neutralität, sichere Grenzen, eine kontrollierte Einwanderung und optimale wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Nur so können wir unsere Sicherheit und Freiheit erhalten. Auch in der Stadt Zürich wird Russlands Überfall auf den souveränen Staat Ukraine Spuren hinterlassen. Die linken Hirngespinste klingen nun noch bescheuerter. Der Krieg wird auch das Denken der Städter nach rechts verschieben.

10. März 2022 Samuel Balsiger