«Kämpfen, kämpfen, kämpfen – mit allen demokratischen Mitteln»

Hintergrund «Kämpfen, kämpfen, kämpfen – mit allen demokratischen Mitteln» - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Übrigens: «Hardliner» Andreas Glarner unterstützt seit Jahr und Tag das kidz planet Learning Center, eine Schule nahe Kalkutta. Bild zVg

FREUNDNACHBARSCHAFTLICHE SOMMERGRÜSSE
Nationalrat Andreas Glarner kennt als Parteipräsident der SVP Aargau die Facetten bürgerlicher Politik wie kaum ein anderer in Stadt und Land. Wenn es ums harte Pflaster in links-grünen Metropolen geht, hält er es mit Churchill: We will never surrender.

Worüber freut sich der kantonale SVP-Präsident mit Blick auf den Aargau derzeit am meisten? Über das gewonnene Referendum gegen das Co2-Gesetz, welches auch der Aargau verworfen hat.

Und was verursacht Sorgenfalten? Der Untergang der FDP, wie schnell die Linken und Grünen mithilfe der Gutmenschen und Netten die Gesellschaft verändern, die Gendersternchen, SRF, dass Jolanda Spiess-Hegglin Bundesmittel bekommt …

Sie sind selbst Mitglied in der SVP Dietikon. Wie kam es dazu? Gregor Biffiger war an einer Versammlung der SVP Dietikon und stellte fest, dass Dietikon 199 Mitglieder hat. So fragte er mich an und ich wurde das 200. oder 201. Mitglied. Ich habe von 1975–1983 in Dietikon gelebt und auch meine Lehrzeit in einer Dietiker Firma absolviert.

Am Kickoff Meeting zu den Kommunalwahlen im Kanton Zürich meinten Sie selbst, dass Leute sie medial oft grundsätzlich anders – als Hardliner – wahrnehmen als im direkten persönlichen Kontakt. Worauf führen Sie dieses Phänomen zurück?

Einerseits pflege ich natürlich mein Image als Hardliner – andererseits bauen die Medien ein Negativ-Image von mir auf und aus. Ich bin aber meines Erachtens durchaus ein umgänglicher Typ. Ich hätte sicher nicht 12 Jahre als Fraktionspräsident, 20 Jahre als Gemeinderat und 12 Jahre davon als Gemeindepräsident einer Gemeinde amten können, wenn ich so einseitig bös wäre. Und wahrscheinlich wäre ich auch als Unternehmer nicht sehr erfolgreich gewesen.

Teile des Kantons Aargau sind – vielleicht nicht ganz im gleichen Mass wie in und um Zürich – in Richtung «Verstädterung» unterwegs. Ist das für die SVP und ihren Wähleranteil nur ein Risiko oder sehen Sie auch Chancen darin?

 Grossstädte sind ein echt hartes Pflaster für Bürgerliche Politik. In ihnen leben viele Leute direkt oder indirekt vom Staat. Man kennt sich nicht mehr, der Ausländeranteil ist gross, die Anzahl der Sozialfälle ebenso und die 24-Stunden-Gesellschaft mit all ihren Auswüchsen allgegenwärtig. Doch genau daran wie auch am rot-grünen Anti- Auto-Totalitarismus stossen sich mehr und mehr Stadtbewohner, insbesondere in den bevölkerungsstarken Aussenquartieren. Die Rückeroberung der Städte mag der Invasion der Alliierten 1944 in der Normandie gleichen. Aber sie ist möglich.

Nehmen wir an, das Schicksal hätte es anders mit Ihnen gemeint und Sie wären Kreisparteipräsident in einem seit Jahren von links und grün dominierten Grossstadtquartier. Wie würden Sie dagegen angehen?

Kämpfen, kämpfen, kämpfen – wir müssen den Kampf gegen links-grüne Systemveränderer führen – mit allen demokratischen Mitteln!

 

 

Serie freundnachbarschaftliche Sommergrüsse

An wie viele Kantone grenzt der Kanton Zürich? An sechs: Schaffhausen,
Aargau, Zug, Schwyz, St. Gallen und Thurgau.

Was für einen Blick haben die kantonalen Parteipräsidentinnen
und Präsidenten auf uns als Nachbarn?

Der Zürcher Bote lotet dies in einer losen Serie während der kommenden
Ausgaben aus.

15. Juli 2021 SVP Kanton Zürich