Lausanner Verhältnisblödsinn

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Bild Marcel Herrmann

FLÄCHENDECKENDES TEMPO 30 IN DER NACHT
Kürzlich war in einer Reportage von Radio SRF zu hören, wie sich Lausanner über die verfügte Tempo-30-Massnahme aufregen. Einmal mehr werden angeblich grüne Massnahmen gegen die Bevölkerung durchgeführt.

rw. Lausanne, die Stadt am Genfersee wird schon lange von links-grünen Politikern geführt. Jetzt führt sie als erste Schweizer Stadt nachts flächendeckend Tempo 30 ein. Dazu mussten rund 600 Schilder auf insgesamt 60 km Strasse angebracht werden. Jetzt dauern halt auch die Busfahrten länger. Die Taxifahrer fühlen sich mit Tempo 30 sehr behindert. Und Blaulichtfahrzeuge erhalten keine Ausnahme von der Tempo-30-Regelung. Dazu müsste erst eine Regelung im Strassenverkehrsgesetz auf Bundesebene geändert werden. Aber ungeduldig, wie die links-grüne Lausanner Regierung nun mal ist, wird das rein ideologisch motivierte Vorhaben in der fünftgrössten Schweizer Stadt nun doch umgesetzt.

Vorgeschobener Lärmschutz
Als Begründung wird – mangels anderer gesetzlicher Grundlagen – oftmals die Lärmschutzverordnung angeführt. Das ist allerdings ein Witz. Denn gerade Hauptverkehrsachsen dienen ja dazu, den Verkehr zu bündeln. Das Gewerbe und auch der öffentliche Verkehr sind auf funktionierende Strassenverbindungen angewiesen. Darum braucht es innerorts eigentlich Tempo 50 auf den Hauptverkehrsachsen.

Später soll in Lausanne Tempo 30 übrigens schrittweise in allen Quartieren eingeführt werden – auch tagsüber. Dazu stehen bereits 4,5 Millionen Franken bereit. Damit erhöhe sich die Lebensqualität, meint die zuständige SPStadträtin Florence Germond lapidar. Auch die Stadt Zürich will auf den Strassen der Limmatstadt bis 2030 Tempo 30 einführen.

Einmal mehr ist festzustellen: Rot-grün und die Mitteparteien wollen die Automobilisten schröpfen. Nicht nur mit überhöhten Parkgebühren, sondern auch mit perfiden Radarfallen und flächendeckenden Tempo-30-Zonen.

4. November 2021 Reinhard Wegelin