Rasant zur 10-Millionen-Schweiz

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ZAHLEN DER ZUWANDERUNG IM CORONA-KRISENJAHR 2020
Die Migration in die Schweiz sei so tief wie noch wie, war das Letzte, was wir in den Medien nach dem Abstimmungskampf zur Begrenzungsinitiative vernommen haben. Seither ist das Thema der Hysterie um die Krankheit Corona gewichen. Doch die Stille trügt: Obwohl die Schweizer Wirtschaft aufgrund der coronabedingten Krise stark unter Druck steht und die Arbeitslosenquote in die Höhe schnellt, verzeichneten unsere Statistiken im 2020 einen rekordhohen Wanderungssaldo: Die kleine Schweiz ist letztes Jahr um volle 61 390 Personen weitergewachsen.

Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag der Wanderungssaldo noch bei 25 000 Personen. Im Krisenjahr haben insgesamt 136000 Personen neu hier Fuss gefasst, die es alle zu integrieren gilt, während relativ wenige das Land verlassen haben.

Altersvorsorge gerät zusätzlich ins Wanken

Das Durchschnittsalter der Zuwanderer liegt bei 43 Jahren. Wer mit einem Arbeitsvertrag in die Schweiz kommt, dürfte also durchschnittlich nur noch 22 Jahre einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen. 60 707 EU-Bürger plus 4273 Drittstaatsangehörige haben sich neu 2020 via neue Arbeitsstelle hier niedergelassen. Jeder Rentner sollte aber 44 Beitragsjahre aufweisen, um einen ausreichenden Beitrag an unser wichtigstes Sozialwerk geleistet zu haben, damit die AHV nicht zusätzlich aus dem Gleichgewicht gerät. Erneut war die Hälfte der hiesigen Migranten nicht zur Berufsausübung gekommen (siehe Grafik). Beide Personenkategorien werden in absehbarer Zeit sowohl unsere erste Säule als auch die ohnehin rasant ansteigenden Kosten der Zusatzleistungen massiv belasten.

«Fachkräfte» geholt – bei Kasse der Allgemeinheit entsorgt

44 Prozent aller Erwerbslosen seien ausländischer Herkunft, meldete Mitte Februar die NZZ und schreibt: «Der überdurchschnittlich hohe Anteil erklärt sich nicht nur mit Personen aus Drittstaaten, sondern auch mit Bürgern der EU». 2020 lag die offizielle Arbeitslosenquote von Schweizer Staatsangehörigen durchschnittlich bei 2,3 Prozent und die der Ausländer bei 5,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote der Schweizer stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte, diejenige der Ausländer von 4 um 1,7 Prozentpunkte auf 5,7. Bekanntlich erfasst die offizielle Schweizer Arbeitslosenquote in Abweichung zur internationalen Zählweise nur Personen, die Taggelder beziehen. Das ist irreführend, weil sie nicht alle Stellensuchenden erfasst, daher ist ein Blick auf diese realistischeren Zahlen erhellender: Danach beträgt die Erwerbslosenquote bei Schweizern 3,7 und bei Ausländern 7,9. Unter den Branchen befindet sich das Gastgewerbe mit 7,9 Prozent Arbeitslosigkeit einsam an der Tabellenspitze.

Massenansturm auf lockdown-geplagte Gastronomie

Und das ist nun vollends widersinnig: Tausende Arbeitsbewilligungen werden jeden Monat an europäische Arbeitnehmer für diese Rekord-Arbeitslosenbranche ausgestellt, allein im Monat Dezember 2020 sind 4079 neue Zuwanderer in die Gastronomie zugewandert, obwohl bekanntlich seit dem 22. Dezember die Betriebe geschlossen sind. Die SVP ist nicht bereit, diese immensen Schäden einfach so zu akzeptieren. Denn auch im neuen Jahr 2021 hält der massive Zustrom an, obwohl die Jobangebote rar geworden sind und sich aktuell sich 300 000 Menschen in Kurzarbeit befinden: Im Januar 2021 sind 6000 neue Zuwanderer gekommen, im Februar 2021 sind wir 5100 mehr geworden. Statt immer noch mehr neue Arbeitskräfte in unser Land zu lassen, müssen wir endlich die Stellen mit Inländern besetzen. Die SVP deponierte daher in der Frühlingssession eine Motion, die vom Bundesrat im Rahmen des Gemischten Ausschusses des Freizügigkeitsabkommens Massnahmen zur Reduktion der Einwanderung aus EU-Ländern und zum Schutz der ständigen Wohnbevölkerung verlangt, darunter die Einführung des Inländervorrangs. Es ist inakzeptabel, dass Tausende Arbeitsbewilligungen an neu einwandernde Arbeitnehmer ausgestellt werden (müssen) und dies vor allem in Branchen, in denen die Arbeitslosigkeit neue Rekorde erreicht.

 

 

 

 

 

 

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15. April 2021 Barbara Steinemann