Repressives Auto-Regime – ein teures Pflaster in der Heimat

Energie Repressives Auto-Regime – ein teures Pflaster in der Heimat - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Auch im hohen europäischen Norden sind die Benzinpreise gestiegen. Bild: zVg

TIPPS FÜR AUTO-REISENDE
Die rot-grüne Linksallianz hat im internationalen Vergleich in der Schweiz ein repressives System für Autoreisende installiert – von überteuerten Preisen an der Tankstelle bis zu einem rigiden System der Tempolimiten. Leider haben auch «Liberale» diese Freiheitseinschränkungen durchgewinkt.

Die SVP hatte mit gutem Grund im Parlament beantragt, dass die Benzinund Dieselpreise verbilligt werden sollen, so, wie das auch in anderen Ländern geschieht. In der Tat erweist sich die Schweiz als ausgeprägte Hochpreisinsel, gerade betreffend «Sprit». Dies verdanken wir auch den Linken und den Grünen, welche die hohen Preise in ihrer Mobilitätsfeindlichkeit ideologisch bejubeln.

Rundschau der günstigen Spritpreise

Wer mit dem Auto in die Ferien fährt, tut sehr gut daran, nicht vor der Abreise in der Schweiz zu tanken, sondern erst jenseits der Grenze und bei der Heimkehr vor der Einreise nochmals vollzutanken. So ist der Treibstoff in der Schweiz nicht nur ein wenig teurer, sondern ganz massiv; viel billiger ist er rund um die Schweiz und sogar in einstigen Hochpreisländern. Das hat keineswegs nur mit dem tiefen Eurokurs zu tun.

Der Fall von Italien ist längst bekannt und hat zum Tanktourismus geführt. Die Verbilligung schlägt aber auch in Frankreich zu Buche. Da tankt man bei Zentren wie «Intermarché» oder «Leclerc » und auch bei anderen sogar in Grenznähe Diesel für nur 1,90 bis 1,95 Euro pro Liter; weiter im Land ist es nochmals weniger; Benzin ist dabei überall noch günstiger. Ist in Frankreich auf der Zapfsäule der Preis höher angeschrieben, steht auf der Rechnung oft ein merklich tieferer Wert, weil da die Mehrwertsteuer wieder abgezogen wird.

Auch in Österreich ist es mit Schwankungen günstiger und in Deutschland sorgt ebenfalls der Staat mit Steuerverzichten für günstigere Preise, die allerdings innert Minuten und auch im Umkreis von wenigen Kilometern stark schwanken können, fast wie an einer Börse: Da kommt man mit Diesel je nachdem zwischen 1,80 und 2,05 Euro weg (auch da ist Benzin günstiger); Aral meidet man am besten, da dort die Preise im Vergleich am höchsten sind. Auch weiter weg ist der Reisende weitaus besser bedient: In Luxemburg mit den tiefen Steuern auf Treibstoff und den allgemein tiefsten Spritpreisen fallen die Verbilligungen zwar weniger ins Gewicht. Spanien war schon immer günstig – und das gilt auch jetzt mit weniger als zwei Euro pro Liter; demgegenüber war Portugal berüchtigt für hohe Preise, jetzt ist es dort oft noch günstiger als im Nachbarland.

Der Staat tut dort das, was hierzulande die Linksallianz schadenfreudig verhindert. Ausserhalb des Euroraums im Norden gilt, dass man noch besser für dänische als für schwedische Kronen den Tank füllt.

Abzocker auf der Lauer

Damit sind die überhöhten Benzinpreise in der Schweiz ein eigentlicher Skandal: Wer hier tankt, hilft nicht den kleinen Tankstellen, sondern dem Staat und den multinationalen Gesellschaften, welche gerne für hohe Preise in die Schweiz liefern.

Aber es gibt auch andere Abzocker: So zahlt man für die Fährverbindungen von Puttgarden nach Schweden via Rödby auf der kurzen «Vogelfluglinie » rund 150 Euro allein für die Hinfahrt, mit den Brücken ist es wesentlich günstiger: Wer eine Brücke und nur die Fähre von Dänemark nach Schweden bei Helsingborg nimmt, zahlt weniger als 100 Euro; beide Strecken über die Brücken zu fahren, ist zwar länger, wird aber noch günstiger: Da ist es die Reederei der «Scandlines», die abzockt.

Auch bei den Bankomaten im Ausland liegen Abzocker auf der Lauer. Da wird man oft eingeladen, zwischen einem freien und einem garantierten Wechselkurs zu wählen. Wer meint, die Sicherheit und damit den vorgegebenen Kurs zu wählen, tritt in den «Zocknapf »: Dann wählt man eine um bis zu zehn Prozent schlechtere Option.

Tempolimiten und Bussen als Fangeisen

Ein anderes Thema für Autoreisende sind die Tempolimiten: Auch da gewinnt die Schweiz mit Tempo 120 die klebrige Schnecke, während in den Nachbarländern das Limit bei 130 liegt – und in Deutschland ist das auch nur eine Richtgeschwindigkeit: Auch wenn man nicht sehr schnell fährt, kann man sich so auf die Strasse und die Landschaft konzentrieren und muss nicht ständig auf den Tacho starren. In Portugal und Spanien gilt zwar Tempo 120 auf den Autobahnen, doch Radarfallen sieht man dort kaum, ganz im Gegensatz zur kontrollsüchtigen Schweiz. So herrscht hierzulande ein skandalös repressives System, das wir der rot-grünen Zwängerei verdanken.

Wenn allerdings in extremer Form die Norweger die Seemöwe abschiessen, so deshalb, weil da vor vielen Jahren die Grünen trotz wenig Sitzen im Parlament ihr autofeindliches Diktat als Preis für die Regierungsbildung durchsetzen konnten: Sind solche Fesseln einmal angelegt, wird man sie, wie Norwegen zeigt, nicht wieder los.

1. September 2022 Bernhard im Oberdorf