Rote Karte für Rowdies

Stadt Rote Karte für Rowdies - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Ob auf dem grünen Rasen oder sonst wo im Sport: Fair-Play ist für Spieler und Publikum oberstes Gebot. Bild: Pixabay.

Aus dem Zürcher Gemeinderat
Die letzte Gemeinderatssitzung musste frühzeitig beendet werden. Den Parlamentariern wurde es zu kalt. Gemeinderat Bernhard im Oberdorf hat in einem Zeitungsartikel geschrieben, dass die Sitzung infolge ausgefallener Heizung abgebrochen werden musste.

Er schrieb: «… da zeige sich, was die Aussicht auf die 2000 Watt-Gesellschaft bedeute». Natürlich hat er recht damit. Eine linke Gemeinderätin sah dies als Anlass dafür, der SVP in einer persönlichen Erklärung die Leviten zu lesen. Mehr noch, sie erwarte von den Parlamentariern, das Klimathema ernst zu nehmen, und es müsse einen Ehrenkodex geben, sich nicht mehr lächerlich zu machen über die wissenschaftlichen Klimathemen. Dass gerade eine SP-Gemeinderatspräsidentin die Sitzung abbricht aufgrund der fehlenden Heizleistung, das bringt einen schon etwas zum Schmunzeln.

Fan-Krawalle ahnden

Aber auch Fussball war ein Thema. Es lebe der Sport – und wir alle wollen Fair Play. Oberstes Gebot ist es, die Verursacher/- innen von Fan-Krawallen und Ausschreitungen strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Dies mit einer konsequenten Umsetzung von geltenden Gesetzen. Genau dies fordert der eingereichte SVP-Fraktionsvorstoss. Die Verursacher/-innen von Fan-Krawallen und Ausschreitungen sollen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Für viele Leser wohl eine klare Selbstverständlichkeit. Leider ist dem nicht so. Vielmehr ist es ein Pingpong- Spiel zwischen Politik, Polizei und Klubverantwortlichen. Dies ist zu beenden. Die Politik ist gefordert oder vielmehr die SVP. Der Polizei gilt es, die erforderlichen Mittel und Kompetenzen zur Wahrung der Sicherheit aller Matchbesucher/ -innen und Passanten in die Hände zu geben. Auch die Volksinitiative «JA zum Verhüllungsverbot», über die wir am 7. März abstimmen, sagt vermummten Chaoten-Hooligans den Kampf an und schafft mehr Sicherheit. SVP-Gemeinderat Martin Goetzl sagte es mit klaren Worten in seinem Votum. Es gilt, die Krawallanten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu de-anonymisieren. Es gilt, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen auch für den Sport.

Chaoten «ein Gesicht geben»

Es ist eminent entscheidend, dass man den Chaoten «ein Gesicht gibt». Die Geister, welche man in Zürich gerufen hat, kann man nur mit einer Nulltoleranzstrategie wieder loswerden. Häufig vermummt und ausserordentlich gewaltbereit. Nicht selten bestückt mit Stahlrute und Schlagring. Gemeinderat Samuel Balsiger verlas eine ganze Liste mit Gewalttaten von Fussball-Chaoten im letzten Jahr. Leider sind die linken Parteien nicht nur auf einem Auge blind, es scheint, dass beide Augen zugehalten werden. Selbst die schallenden Knallgeräusche aus den Gummischrott-Gewehren nützen nichts, um die Linken aus ihrem «Heile Welt»-Traum zu wecken. Es ist die Rede von Selbstregulierung. Ein Gemeinderat der Grünen ging sogar so weit, zu behaupten, dass die polizeilichen Massnahmen nichts bringen würden. Er verstehe nicht, warum wir immer wieder mit solchen Vorstössen kämen. Das Parlament der Stadt Zürich lehne solche sowieso immer ab. Dies sagt viel, und wir wissen, was zu tun ist. So halten wir die SVP-Fahne hoch und werden weiterhin kämpfen im Stadt- Zürcher Parlament.

28. Januar 2021 Emanuel Eugster