RRR und ARR

Fadegrad Nimmersatt - Onlinebote SVP des Kantons Zürich 1

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In einer Doppelblindstudie – das heisst, weder der Arzt noch der Proband weiss, welcher Gruppe man zugeteilt wurde – wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer BNT162b2 gegen SARS-CoV-2 auf seine Wirksamkeit geprüft. Zu den Einschlusskriterien der Probanden gehörte ein überdurchschnittliches Risiko auf eine Covid-19-Infektion. Es wurden also Personen aus dem Gesundheitswesen, solche, die Massentransportmittel benützten, und andere mit relevanten demografischen Daten einbezogen.

Die Impfstoffgruppe bestand aus 18 198 und die Placebogruppe (= Kontrollgruppe) aus 18 325 Personen. In der geimpften Gruppe hatten 8 Personen mit einem positiven Corona-Test leichte Symptome, in der Kontrollgruppe waren es 162 Personen. Sprich in der Impfgruppe erkrankten 154 Personen weniger als in der Kontrollgruppe. Die relative Risikoreduktion (RRR) beträgt für die Geimpften 95%. Man rechnet 154:162 = 0,95 ergibt diese 95%. Mathematisch betrachtet ist das korrekt, die Praxis sieht aber komplett anders aus. Der «Fehler » bei der RRR-Berechnung liegt darin, dass die Gesamtzahl der Probanden nicht miteinbezogen wird.

Würde nämlich in der Kontrollgruppe nur eine Person an Corona erkranken, läge die relative Risikoreduktion bei 100%, oder vereinfacht gesagt, die Impfung wäre zu 100% zuverlässig. Bezieht man jedoch die Gruppengrösse mit ein, – was man bei der Berechnung der absoluten Risikoreduktion korrekterweise macht – dann sind 154 von 18 325 Probanden nur 0,84%. Das ist eine einfache Dreisatzrechnung. Die absolute Risikoreduktion (ARR) des Biontech/Pfizer Impfstoffes beträgt also nur 0,84% und hat nicht, wie von den Medien propagiert, eine 95%-Wirksamkeit. Finden Sie diese Rechnung zu kompliziert? Das geht Herrn Berset und seinen hochbezahlten «Experten», von denen man erwarten dürfte, diese Rechnung zu beherrschen, wohl auch so.

Solche Rechenmanöver werden im Marketing für Arzneimittel gezielt dazu eingesetzt, das Verschreibungsverhalten der Ärzte zu beeinflussen. Beim Impfstoff von Biontech/ Pfizer wird der Anschein erweckt, dass 95 von 100 Leuten durch die Impfung geschützt würden. Richtigerweise ist es aber nicht einmal 1 von 100 Personen, die effektiv geschützt wird. Wenn man dann noch in einem Bericht des Schweizer Fernsehens von einer ETH-Forscherin hört, dass man im Blut von Genesenen Antikörper gegen SARS-CoV-2 findet, die gegen diverse Coronaviren schützen, steht die Frage nach dem Nutzen dieser Impfung und dem damit verbundenen Zertifikat berechtigterweise im Raum.

Anstatt den richtigen Schluss aus dieser Erkenntnis zu ziehen, dass eine durchgemachte Erkrankung eine zuverlässige Immunität hervorruft, wollen die Pharmakonzerne diese schützenden Antikörper künstlich herstellen und als Medikament verkaufen. Keine relative, sondern eine absolute Dummheit!

11. November 2021 Maria Wegelin