Und dieser linke Mob argumentiert mit Demokratie …

News Und dieser linke Mob argumentiert mit Demokratie … - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Es ist höchste Zeit, dem anti­demokratischen linken Gewalt-Geschwurbel «gegen Neonazi/Faschismus» mit Härte in Wort und Tat zu begegnen.

Den letzten Samstag verbrachten mei­ne Frau und ich in der Stadt Zürich. Wir kamen zum Schluss, Zürich ist die schönste Stadt der Schweiz – immerhin sind wir «Bern-Angehörige». Und Zürich wirkt eigentlich sehr bürgerlich – im wahrsten Sinn des Wortes. Wohlorganisiert, sauber (grundsätzlich), lebendig, viele Geschäfte, Bars, Restaurants, tolle Plätze und grüne Oasen, historische Orte. Der Verkehr fliesst an diesem Tag, das Miteinander auf den Strassen funktioniert – höchstens ein intoleranter E-Biker mit hohem Tempo scheint für sich in Anspruch zu nehmen, eigenen Verkehrsregeln zu folgen. Plötzlich riegeln motorisierte Polizeikräfte die Strassen ab. Feuerwehreinsatz? Unfall? Wir laufen wenig später voll auf einen – unbewilligten – «Antifa-Spaziergang» auf.

Schwarze Rauchpetarden, Lärm, Knall, unzählige schwarzgekleidete vermummte Figuren in Front, rote Fahnen mit kommunistischen und sozialistischen Emblemen. Unheimlich. Man vernimmt und liest, man verjage den Faschismus aus der Stadt.

Petarden, rote Kommunisten-Fahnen, schwarze Vermummung, Sachbeschädigung, Bedrohung von Passanten, «Faschismus raus aus der Stadt» … passt nicht; gibt keinen Sinn. Und dieser linke Mob argumentiert mit Demokratie, Antirassismus … passt auch nicht. Ich gebe es zu, ich entwickle in solchen Momenten durchaus eine Art Wutpotenzial. Ich zeigte, nicht ge­rade zur Freude meiner Frau, eine entsprechende, unmissverständliche «Fingerübung» Richtung Krawalltross. Dann standen zwei – sorry – «Schnudderbuebe» vor mir und fragten mich: «Bist du SVP?» Oh. «Ja, klar!» «Also bist du ein Rassist, ein Ausländerhasser.» Das linke Narrativ. Diskussion überflüssig. Viele Passantinnen und Passanten reagierten ebenfalls mit Unverständnis und Zorn auf die links­extreme Inszenierung mit ihren «Schnudderbuebe»-Mitläufern. Verängstigte Kinder wurden in den Arm geschlossen. Offenbar ist in der Stadt Zürich nach wie vor ein bürgerliches Moment aktiv: Freiheit, Respekt, Toleranz, Demokratie. Im Nachgang lesen wir, SP-Nationalrat Molina verbrüderte sich mit dem Gewalttross – es droht ihm nun eine Busse. Er liess wissen: «Ich würde noch mehr in Kauf nehmen als eine Busse.» Und für den Widerstand ge­gen den Faschismus seien für ihn auch Grenzüberschreitungen nicht tabu. Grenzüberschreitungen? Diesen Sonntag sind wieder linksex­treme Gewaltmärsche und offenbar mit «Molina-Segen» Grenzüberschreitungen angesagt. Dieser Terror hat nichts mehr mit dem Grundrecht der friedlichen Demonstration zu tun. Es ist höchste Zeit, dem antidemokratischen linken Gewalt-Geschwurbel «gegen Neonazi/Faschismus» mit Härte in Wort und Tat zu begegnen. Wir Bürgerlichen kuschen. Oftmals rechtfertigen wir uns sogar für unsere SVP-Mitgliedschaft oder «tarnen» diese sogar. Hat sich die Linke vom letzten Gewaltsamstag vernehmbar distanziert – vom stalinistischen Menschenbild? Wir blieben in der Stadt Zürich, die Wut über den Linksterror konnten wir mit einem ausgedehnten Apéro in den Griff bekommen. Dank Gastgebern, die an einem Samstag für die Volkswirtschaft «chrampfen».

17. Februar 2022 Werner Gartenmann