Vorkommnisse im USZ – ein Jahr danach

Kantonsrat Dem Gesundheitswesen den Puls fühlen - Onlinebote SVP des Kantons Zürich 1

Die Mitarbeitenden im USZ leisten Grossartiges. Bild pixabay

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Jeder kann sich sicher noch an den Frühling 2020 erinnern: Bevor Corona jede Schlagzeile erzielte, war das Universitätsspital Zürich (USZ) zeitweise auf vielen Titelseiten und dann lange, gefühlt täglich, mit einer neuen Sensationsschlagzeile irgendwo zu finden. Etwa vor einem Jahr wurde die Subkommission der Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit (ABG) dann gebildet, um die Vorkommnisse am USZ zu untersuchen. An der Kantonsratssitzung vom 5. Juli 2021 wurde der Bericht vom 3. März 2021 der Subkommisson nun behandelt. Am Anfang der Arbeit in der Subkommission war ich ehrlich gesagt skeptisch. Ich hätte die Institutionen gerne zuerst arbeiten lassen, zumal ja das eine oder andere bereits aufgegleist war, wie zum Beispiel von der Gesundheitsdirektion die Überarbeitung des Zusatzhonorargesetzes oder diverse, vom USZ aufgegebene, Untersuchungen.

Während der Untersuchungszeit fanden viele spannende Gespräche mit Personen aus den verschiedenen Institutionen statt. Im Nachhinein war die Arbeit der Subkommission sicher zielführend. Mit den Empfehlungen sollen die Institutionen unterstützt werden, gewisse schon lang bekannte Problemstellungen zum Beispiel bei Strukturen und Weisungsbefugnissen angehen zu können.

Nun soll endlich Ruhe einkehren. Die Mitarbeitenden sollen sich wieder voll und ganz auf ihre Patientinnen und Patienten konzentrieren können, ohne täglich oder immer wieder von Neuem in den Medien neue Schlagzeilen lesen zu müssen.

Sie leisten Grossartiges – als Zürcherin sage ich Danke!

8. Juli 2021 Daniela Rinderknecht