«Willkommenskultur und Kuscheljustiz verbessern die Situation nicht»

Winterthur «Willkommenskultur und Kuscheljustiz verbessern die Situation nicht» - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

Lauschige Plätze gibt es viele – und auch ausserhalb von Winterthur. Hier geniesst Naemi Dimmeler einen Moment der Ruhe in der Altstadt von Stein am Rhein. Bild zVg

AUF EIN WORT MIT NAEMI DIMMELER
Im Vorstand der JSVP Sektion Winterthur ist Naemi Dimmeler Mitgliederverantwortliche. Der Zürcher Bote traf sie zur politischen Tour d’horizon.

Was führte dich zur SVP?

Als junge Frau sehe ich mich im Alltag, vor allem auch im Nachtleben, mit Sexismus und Belästigungen konfrontiert. Nichtintegrierte Männer aus patriarchalischen Sozialstrukturen sind dafür verantwortlich, dass ich mich im eigenen Land nicht immer sicher fühle. Die Willkommenskultur in Kombination mit einer kuscheligen Justiz verbessert die Situation leider nicht. In der SVP kann ich mich dagegen zur Wehr setzen, indem ich für eine harte, aber faire Ausländer- sowie Asylpolitik und eine konsequente Justiz kämpfe.

Welche Themen brennen der JSVP in Winterthur besonders unter den Nägeln?

In dieser Zeit sorgen wie uns vor allem um unsere KMU, die unter den drakonischen Massnahmen «zur Bekämpfung des Coronavirus» zu leiden haben. Der Staat lässt diese regelrecht ausbluten. Die strengen Massnahmen haben schon seit Langem ihre Daseinsberechtigung verloren – keines der vorhergesagten Horrorszenarien ist eingetreten. Es ist an der Zeit, dass die Wirtschaft wieder vollkommen hochfahren kann. Nicht nur den KMU zuliebe, sondern auch uns Bürgern.

Vielerorts ist der Frauenanteil in der SVP steigerungsfähig. Wie sieht das bei Euch aus?

Der Frauenanteil unserer Sektion ist zwar steigerungsfähig, aber wir sind auf gutem Kurs. Wir unterscheiden ohnehin nicht zwischen Mann und Frau. Bei uns zählt das Interesse, das Engagement, der gegenseitige Austausch und das Miteinander.

2022 ist Wahljahr: Warum ist eine Stärkung der bürgerlichen Seite im Gemeinderat gerade aus Sicht der jungen Generation wichtig?

Die Politik gestaltet unsere Zukunft. Ehrlich gesagt fühle ich mich nicht sehr wohl, wenn eine linke Mehrheit im Gemeinderat über Finanzen, Verkehr und andere Schlüsseldossiers entscheidet. Eine linkslastige Politik fällt nicht zuletzt der jungen Generation auf die Füsse. Eine starke bürgerliche Front auf Gemeindeebene, die Realität vor Ideologie stellt, ist da enorm wichtig.

Bei der Mitgliederwerbung ist Originalität gefragt. Wie geht ihr dabei vor?

In der aktuellen Situation ist Originalität schwierig. Wir hoffen, dass interessante und actionreiche Aktivitäten nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wer up to date sein möchte, darf uns gerne auf Instagram abonnieren: JSVPWINTI

Wenn du drei Wünsche frei hättest – kommunal, kantonal, national: Wie lauten sie?

Kommunal: Der Staat knöpft den Autofahrern unter uns schon heute sehr viel Geld ab. Ich wünsche mir, dass Autofahrer nicht als zusätzliche Einnahmequelle für Staatskassen gelten. Horrende Parkgebühren, Parkplatzreduktionen und weitere unnötige Verordnungen dürfen in den Träumen der Linken bleiben. In der Realität haben diese Verkehrsbehinderungen nichts zu suchen.

Kantonal: Die Krankenkassenprämien sind für viele eine Armutsfalle. Höhere Steuerabzüge für Krankenkassenprämien wirken dem nachhaltig entgegen und sind eine Notwendigkeit. JA zur Gerechtigkeitsinitiative der SVP!

Auf nationaler Ebene wünsche ich mir fünf Worte: JA zur Ehe für alle!

 

BIOGRAFISCHES

«Nach meiner kaufmännischen Ausbildung habe ich als Sachbearbeiterin in der spannenden Waffenbranche Fuss gefasst, in der ich vollkommen aufgehe. Als nächstes strebe ich ein einwandfreies Französisch an, mein Schulfranzösisch ist leider nicht das Gelbe vom Ei. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit mit meinen Liebsten und geniesse die Natur unseres schönen Landes.»

1. Mai 2021 SVP Kanton Zürich