Wir kämpfen gegen den staatlichen Filmabend!

Eidgenössische Politik Wir kämpfen gegen den staatlichen Filmabend! - Onlinebote SVP des Kantons Zürich

An gut frequentierten Orten wie dem Sechseläutenplatz heisst es jeden Samstag im Advent Unterschriften sammeln. Die Junge SVP macht vor, wie das geht.

JUNGE SVP KANTON ZÜRICH
Streamingdienste werden immer populärer: Von 2019 bis 2020 hat die schweizweite Nutzung der Abo- und Streamingdienste um knapp 50 Prozent zugelegt. Das war Grund genug für das Schweizer Parlament, mit der sogenannten «Lex Netflix» eine neue Regulierung einzuführen.

Konkret sollen Streaminganbieter wie Netflix, Disney+ und Prime Video künftig 4 Prozent ihres Bruttoeinkommens ins inländische Filmschaffen investieren. Doch damit nicht genug: Streaming-Anbieter sowie private Sender müssen neu mindestens 30 Prozent europäische Produktionen anbieten und diese besonders gekennzeichnet und gut auffindbar darstellen.

Weniger als 2 Prozent aus der Schweiz

Aber Herr und Frau Schweizer wollen gar keine europäischen Produktionen! Die Zahlen des BFS zeigen, dass acht von zehn gestreamten Filmen aus den USA kommen. Schweizer Filme hingegen sind beim heimischen Publikum als Stream kaum gefragt: Beim Angebot machen sie nur 5 Prozent aus. Tatsächlich geschaut werden noch weniger: Knapp 2 Prozent der gestreamten Filme kamen aus der Schweiz. Durch die 30%-Quote der «Lex Netflix» für europäische Filme und Serien werden Inhalte nicht nach ihrer Attraktivität ausgesucht, sondern nach ihrer Herkunft.

Dies ist nicht nur ein Eingriff in die Wahlfreiheit der Konsumenten, sondern führt zum planwirtschaftlichen Filmabend. Um die Quote zu wahren, werden aussereuropäische Filme und Serien aus dem Filmkatalog für Schweizer Kunden gestrichen. Die neue Devise heisst: Herkunft vor Qualität. Die Junge SVP, die Jungfreisinnigen, die Junge Mitte und die Junge GLP bekämpfen diesen radikalen Markteingriff. Auch am letzten Samstag waren wir gemeinsam in Zürich, Uster, Winterthur und Dietikon unterwegs. Unser Einsatz geht aber weiter: Am nächsten Samstag werden wir wieder unterwegs sein und uns gegen die neue Filmsteuer wehren.      

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17. Dezember 2021 Camille Lothe